Anzeige
HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftAngst vor neuer Corona-Welle in Japan wächst

Infektionszahlen steigen immer schneller

Angst vor neuer Corona-Welle in Japan wächst

Die Befürchtung, dass Japan eine 8. Corona-Welle erleben wird, wächst, nachdem die japanische Regierung 78.268 neue Coronainfektionen für die Woche gemeldet hat. Das sind rund 10.000 Infektionen mehr als noch in der Woche zuvor.

Anzeige

Auch die Zahl der Menschen, die an einem schweren Verlauf der Infektion leiden, ist von 22 auf 210 gestiegen, was die Befürchtung aufkommen lässt, dass das Gesundheitssystem bald wieder überlastet sein wird, wenn die Zahl der Infektionen weiter so schnell steigt. Darüber hinaus wurden 100 Todesfälle gemeldet.

8. Corona-Welle könnte Zahlen der vorherigen Welle in Japan übertreffen

Das Gremium des Gesundheitsministeriums hat bereits davor gewarnt, dass der Höchststand der täglichen Neuinfektionen in einer 8. Corona-Welle die Zahlen der vorherigen Welle deutlich übertreffen werden. Während der 7. Welle meldete Japans Hauptstadt zum Beispiel einen täglichen Höchststand von über 40.000 Infektionen.

LESEN SIE AUCH:  Japans Regierung prüft die Abschaffung der kostenlosen Coronaimpfung

Aufgeteilt nach Präfekturen meldete Hokkaido mit 7.911 die meisten Neuinfektionen, gefolgt von 7.899 in Tokyo, 4.621 in Kanagawa, 3.985 in Aichi und 3.922 in Saitama.

Anzeige

Der Sieben-Tage-Durchschnitt stieg im Vergleich zur Vorwoche um 57,9 Prozent auf 7.323,6 neue Fälle.

Maßnahmen sollen Gesundheitssystem entlasten

Um sich auf eine neue Corona-Welle vorzubereiten, hatte das Gremium gestern eine neue Klassifizierung der Pandemiesituation beschlossen, das darauf abzielt, den Druck auf das Gesundheitssystem zu verringern.

Die Präfekturen können nun einen eigenen Notstand ausrufen, sollten die Infektionszahlen die der 7. Welle übertreffen. Der Notstand ermöglicht es den Präfekturen lediglich, Empfehlungen für das Verhalten der Einwohner auszusprechen, es gibt jedoch keine rechtlichen Möglichkeiten, Einschränkungen vorzunehmen.

Damit bleiben Restaurants und Bars auch dann normal geöffnet, wenn die Infektionszahlen in einer Präfektur in die Höhe schießen. Es wird zudem keine weiteren Einschränkungen geben, wie etwa das Verbot, die Präfekturgrenze zu überqueren. Auch Schulschließungen sind nicht vorgesehen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neuste Artikel