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HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftBehandlung bei Fieber in Japan nur noch für ältere Menschen und Kinder

Gleichzeitiger Ausbruch von Corona und Grippe befürchtet

Behandlung bei Fieber in Japan nur noch für ältere Menschen und Kinder

Die japanische Regierung will die ärztliche Behandlung bei Fieber auf ältere Menschen und Kinder beschränken, damit die Ambulanzen im Land nicht überlastet werden, wenn es zum befürchteten gleichzeitigen Ausbruch von Corona und der saisonalen Grippe im Winter kommen sollte.

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Alle anderen Einwohner des Landes, die keine Grunderkrankung haben, sollen aufgefordert werden, sich selbst auf das Coronavirus zu testen.

Bei Fieber nur noch zur Online-Sprechstunde

Ist der Test positiv, soll man sich in Selbstisolation begeben. Ist der Test jedoch negativ und treten Symptome wie Fieber auf, kann man online einen Arzt konsultieren.

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Auf einer Klausurtagung eines Expertengremiums, das das Gesundheitsministerium berät, wurde der Vorschlag unterbreitet.

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Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sollen die vorgeschlagenen Maßnahmen Menschen mit einem hohen Risiko für die Entwicklung schwerer Symptome ermutigen, Fieberambulanzen oder ihren Hausarzt aufzusuchen.

Grippemedikament frei Haus

Die Maßnahmen sind für Menschen ab 65 Jahren, Grundschüler, jüngere Kinder und Menschen mit gesundheitlichen Vorerkrankungen gedacht.

Personen im Alter zwischen der Junior High School und 64 Jahren, die keine Grunderkrankung haben, werden aufgefordert, sich selbst mit Antigen-Testkits zu testen.

Fällt der Test negativ aus und wird in der Online-Konsultation eines Arztes eine Grippe diagnostiziert, können sie ein Rezept für das Grippemittel Tamiflu erhalten und es sich nach Hause liefern lassen.

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