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Höchststände bei den Neuinfektionen gemeldet

Corona-Update für Japan – Betten in Japans Krankenhäusern werden knapp

Die Betten in Japans Krankenhäusern werden langsam knapp. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, sind in drei Präfekturen mittlerweile 50 Prozent mit Corona-Patienten belegt.

In der Präfektur Hyogo ist die Belegungsrate mit 68,9 Prozent am höchsten. Das sind 3,9 Prozent mehr als vor einer Woche. In Hokkaido liegt die Rate bei 55,1 Prozent, was 3,5 Prozent mehr als in der Vorwoche sind. Die Präfektur Kochi liegt mittlerweile bei 53,5 Prozent.

Immer weniger Betten für Corona-Patienten

Eine Belegungsrate von 50 Prozent oder mehr entspricht der Warnstufe 4 des Gesundheitsministeriums, was eine explosionsartige Ausbreitung der Coronavirus-Infektion bedeutet. Das Ministerium teilte außerdem mit, dass in 24 Präfekturen mittlerweile die Warnstufe 3 erreicht wurde, da die Belegungsrate über 20 Prozent liegt. Stufe 3 bedeutet einen raschen Anstieg der Infektion.

Die Rate liegt in Tokyo bei 46,3 Prozent, in der Präfektur Aichi bei 45,3 Prozent, in der Präfektur Osaka bei 49,3 Prozent und in der Präfektur Okinawa bei 46,8 Prozent. Die Präfekturen Yamagata, Yamanashi, Hiroshima und Oita sind ebenfalls in der Warnstufe 3.

Tokyo meldet neuen Höchststand an Neuinfizierten

Tokyo meldete am Samstag mit 621 Neuinfizierten einen neuen Höchststand an Corona-Infizierten. Die Zahl der Menschen mit schweren Symptomen ist auf 68 gestiegen. Insgesamt führte Japans Hauptstadt 8.398 Tests durch.

Mehr zum Thema:  Rückkehr zur Normalität in Japan erst im April 2022

Am Freitag belief sich die Zahl der täglich neu auftretenden Fälle landesweit auf 2.800, wobei sechs der 47 Präfekturen des Landes Tageshöchstwerte verzeichneten.

Die Zahl der Menschen, die an der Infektion gestorben sind, stieg am Freitag auf 2.567. Die Zahl der täglichen Todesfälle erreichte in den Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima mit 22, 46 bzw. 17 und in der Präfektur Kanagawa mit 285, in der Präfektur Hiroshima mit 114 und in der Präfektur Oita mit 26 ein Rekordhoch. Die Zahl der Menschen mit schweren Symptomen stieg landesweit von Donnerstag um 11 auf 554 am Freitag, teilte das Gesundheitsministerium mit.

In der Präfektur Fukuoka wurden am Freitag 122 Personen positiv auf das Virus getestet, wobei die tägliche Zahl zum ersten Mal seit dem 19. August über 100 lag. Die Präfekturen Saitama und Chiba verzeichneten jeweils die zweithöchste Tageszahl.

Hiroshima will von der Reisesubventionskampagne ausgeschlossen werden

Hiroshima will die japanische Regierung bitten, Reisen von und in die Präfektur von der Reisesubvention „Go To Travel“ auszuschließen. Laut Gouverneur Hidehiko Yuzaki ist dies eine weitere Maßnahme, um die Infektionen in den Griff zu bekommen. Außerdem stoppt Hiroshima die Ausgabe der Gutscheine im Rahmen der „Go To Eat“-Kampagne und bittet die Einwohner auch darum, dass bereits erworbene Gutscheine nicht benutzt werden sollen.

Restaurants und Bars wurden gebeten, die Öffnungszeiten ab Donnerstag zu kürzen und die Einwohner der Präfektur sollen keine Reisen in ihre Heimatstädte während der Neujahrsferien unternehmen. Wegen der schnell steigenden Infektionszahlen hat die Stadtverwaltung bereits 45 öffentliche Einrichtungen, darunter auch das Hiroshima Peace Memorial Museum, geschlossen.

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