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HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftCorona Update: Japan startet 2021 mit Tests von Medikamenten an Menschen

Mehrheit der Japaner haben die 100.000 Yen der Regierung erhalten

Corona Update: Japan startet 2021 mit Tests von Medikamenten an Menschen

Bonac Corp., ein Biotech-Startup in der Präfektur Fukuoka, kündigte am Dienstag an, dass man 2021 mit klinischen Studien am Menschen für ein Medikament zur Behandlung von Covid-19 starten wird.

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Das Unternehmen hat in Zusammenarbeit  dem Fukuoka-Institut für Gesundheits- und Umweltwissenschaften 72 Medikamente entwickelt und deren Wirksamkeit getestet.

Tests sollen Wirksamkeit bestätigten

Zehn Medikamente hatten sich bei den Tests als wirksam erwiesen, um die Replikation des Virus signifikant zu reduzieren, was laut des Startup die Wirksamkeit dieser Arzneimittel demonstrierte.

Nach weiteren Tests blieb ein Medikament übrig, dass nun an Menschen getestet werden soll.

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Bonac hatte angekündigt, mithilfe seiner „RNA-Interferenz-Technologie“ ein Medikament zu entwickeln, das die genomische RNA des Coronavirus zersetzen und bei infizierten Patienten antivirale Wirkungen hervorrufen kann.

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DNA und RNA, die zusammen als Nukleinsäuren bezeichnet werden, befinden sich in den Zellen aller lebenden Organismen. Ihre Aufgabe ist es, genetische Informationen zu speichern und zu übertragen.

Regierung entscheidet im September, ob Tokyo zur „Go To Travel“-Kampagne hinzugefügt werden soll

Da Tokyo der Hotspot bei Infektionen mit dem Coronavirus in Japan ist, wurde die Präfektur aus der „Go To Travel“-Kampagne der Regierung ausgeschlossen.

Reisen von und nach Tokyo werden also nicht subventioniert. Tokyo ist auch weiterhin der Hotspot und meldet täglich die meisten Neuinfektionen.

Das hindert die Regierung allerdings nicht daran zu überlegen, ob die Metropole nun doch in das Subventionierungsprogramm der Regierung aufgenommen werden soll.

Der Minister für wirtschaftliche Wiederbelebung, Yasutoshi Nishimura, sagte am Mittwoch: „Die Regierung wird auf einer Sitzung des Unterausschusses im September eine Entscheidung treffen und gleichzeitig die Infektionssituation analysieren.“

Das Programm wurde am 22. Juli gestartet, um die Tourismusbranche zu unterstützen, die von der Coronavirus-Pandemie schwer getroffen wurde. Bereits im Vorfeld gab es einige Kritik, insbesondere weil viele befürchten, dass durch die Reisekampagne das Virus schneller in Japan verteilt wird.

Die meisten Haushalte haben die 100.000 Yen der Regierung bekommen

Laut der japanischen Regierung wurde an 98,6 Prozent der Haushalte in Japan die einmalige Zahlung von 100.000 pro Person bereits ausgezahlt.

Nach Angaben des Ministeriums für innere Angelegenheiten und Kommunikation hat die Regierung die Verteilung des Geldes an ungefähr 58,26 Millionen Haushalte abgeschlossen, was 12,55 Billionen Yen oder 98,5 Prozent des Budgets für das Projekt entspricht.

Grundsätzlich erhält der Haushaltsvorstand den Gesamtbetrag für Familienmitglieder und soll es dann auf alle verteilen.

Ein Problem bei der Auszahlung ist allerdings, dass Obdachlose keine Chance haben, das Geld zu bekommen. Zudem wird kritisiert, dass der oft männliche Haushaltsvorstand das Geld komplett behalten könnte und insbesondere Frauen leer ausgehen.

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