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Impfstoff zuerst an medizinisches Personal, alte und kranke Menschen

Corona Update: Krankenhäuser lösen Debatte wegen Maskenpflicht für Frauen bei der Entbindung aus

In Japan lösen Krankenhäuser Debatten aus, da viele die Regel haben, dass Frauen während der Geburt eine Maske tragen müssen. Selbst für Babys wurden schon Visiere vorgestellt.

Kritiker sagen, dass das Tragen einer Maske während der Geburt für die Mutter und das Kind gefährlich ist, eine Behauptung, die von Gesundheitsexperten abgestritten wird.

Krankenhäuser sollten bei der Maskenpflicht flexibel sein

Allerdings schlagen die Experten vor, dass Krankenhäuser lieber einen flexibleren Ansatz verfolgen sollten, in dem sie den zusätzlichen Stress anerkennen, den schwangere Frauen durch die Pandemie bereits haben.

Mehr zum Thema:  Corona Update: In Tokyo nehmen die Patienten mit schweren Symptomen rasant zu

Laut einer Umfrage der japanischen Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie vom Mai gaben 64 Prozent der 766 antwortenden Entbindungseinrichtungen an, dass während der Geburt Masken getragen werden müssen.

Medizinisches Personal, Senioren und Menschen mit Grunderkrankungen sollten Impfstoff zuerst bekommen

Zwar gibt es noch keinen Impfstoff gegen das Coronavirus, aber er wird sehnlichst erwartet, jedenfalls von allen, die sich nicht gegen Impfungen stellen.

Allerdings gibt es einige Fragen, darunter auch, wer den Impfstoff zuerst bekommen soll, denn es wird einige Zeit dauern, bis er für jeden Menschen verfügbar ist.

Die Corona-Taskforce, die die japanische Regierung in allen Fragen der Pandemie berät, hat nun Impfrichtlinien ausgearbeitet, nach denen die Regierung medizinisches Personal, Menschen mit Vorerkrankungen und Senioren Vorrang eingeräumt werden sollte.

„Um Todesfälle und den schweren Verlauf der Erkrankung auf ein Minimum zu beschränken und das Leben und die Gesundheit unserer Bürger zu schützen, müssen wir ein Impfsystem einrichten“, so der Chef der Taskforce, Shigeru Omi.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation gibt es 169 Impfstoffkandidaten. 30 Impfstoffe werden zurzeit in klinische Studien getestet.

Weiterhin steigende Infektionszahlen

Tokyo meldet weiterhin die meisten neuen Infektionen, am Freitag waren es 256, etwa 53 Prozent der gemeldeten Infektionen sind Menschen zwischen 20 und 30 Jahre alt.

Die Präfektur Osaka meldete 166 Menschen, die positiv getestet wurden, zum vierten Mal in Folge über 100.

Insgesamt wurden am Freitag 1.033 Infektionen in Japan gemeldet, damit beläuft sich die Gesamtzahl aller gemeldeten Fälle seit Beginn der Pandemie auf 61.699.

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