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Online-Ärzte werden immer beliebter in Japan

Corona Update: Tokyo verzeichnete im August 8.126 Infektionen

Japans Hauptstadt Tokyo bestätigte am Montag, dass im August insgesamt 8.126 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet wurden.

Damit verzeichnete die Metropole seit Beginn der Pandemie 20.817 Infektionen.

Tokyo meldet sinkende Infektionsrate

Im August meldete Tokyo jeden Tag eine dreistellige Zahl von Neuinfektionen, am Samstag sank die Zahl auf 148.

Japan meldete am Sonntag 600 bestätigte Infektionen, wobei Tokyo weiterhin die meisten Erkrankungen verzeichnet.

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Die meisten der bestätigten Fälle, sind Menschen mit leichten Symptomen, die keine Behandlung in einem Krankenhaus benötigen. Die japanische Regierung plant als Reaktion die Einstufung von Covid-19 herabzustufen und einen Krankenhausbesuch nicht mehr vorzuschreiben.

Viele Japaner tragen Gesichtsmasken nicht zum Schutz

Japaner und Gesichtsmasken, das ist ein Bild, dass für uns in Europa zusammengehört. Es scheint üblich zu sein, eine Maske zu tragen, wenn man zum Beispiel eine Erkältung hat, um andere Menschen vor einer Infektion zu schützen.

Laut einer Umfrage von Wissenschaftlern ist allerdings nicht der Schutz für andere Menschen der Hauptgrund, wieso Japaner mit Masken kein Problem haben, sondern der Gruppenzwang.

Die Umfrage unterteilte die Frage nach dem Grund, wieso jemand eine Maske trägt, in sechs Bereichen: die Gefahr, sich mit dem Virus zu infizieren, sich selbst vor einer Ansteckung zu schützen, andere vor einer Infektion zu bewahren, die größtmöglichen Vorsichtsmaßnahmen gegen das Virus zu treffen, Gruppenzwang und Angst abzubauen.

Die meisten beantworteten die Frage mit Gruppenzwang.

Pandemie schafft einen neuen Markt in Japan

Durch die Pandemie haben viele Menschen Angst, direkt einen Arzt aufzusuchen, da sie befürchten, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Daher werden Online-Ärzte immer beliebter in Japan.

So beliebt, dass Experten mittlerweile den Markt auf 39 Milliarden US-Dollar einschätzen, einen großen Teil davon in Japan.

Die japanische Regierung hatte zu Beginn der Pandemie die Möglichkeit, einen Arzt online zu konsultieren ausgebaut, ein Service, der sofort auf große Beliebtheit stieß, auch wenn diese Art der Untersuchung kein Ersatz für eine richtige Behandlung ist.

Auch technische Probleme machen die Konsultation nicht immer ganz einfach.

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