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Menschen zieht es in die Natur

Corona Update: Vielen Ausländern wird die Wiedereinreise nach Japan verweigert

Seit Anfang August lässt Japan ausländische Einwohner schrittweise nach Japan zurückkehren. Trotzdem werden viele dieser Menschen abgewiesen, selbst wenn sie bei Tests, die bei der Abreise und Ankunft erforderlich sind, negativ auf das Coronavirus getestet wurden.

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Das Problem ist, dass die japanische Regierung nur Tests akzeptiert, bei denen Proben entweder aus dem Nasopharynx oder aus dem Speichel entnommen werden. Tests, bei denen Proben aus dem Pharynx entnommen wurden, werden nicht akzeptiert.

Besonders häufig werden Menschen aus China bei der Wiedereinreise abgewiesen

Da viele Regionen in China Proben aus dem Pharynx für die Tests entnehmen, werden besonders häufig Chinesen bei der Einreise abgewiesen.

Das japanische Außenministerium erklärt auf seiner Website, dass die für die Wiedereinreise erforderliche Testmethode nur auf die im Format genannten Testmethoden und Proben beschränkt ist.

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Das Format, das in einem Link auf seiner Website angehängt ist, enthält einen Abschnitt, in dem ein Häkchen für „Nasopharyngealabstrich“ oder „Speichel“ für mögliche Proben gesetzt ist.

Gestrandete Technische-Praktikanten sollen bald den Job wechseln können

Am Dienstag teilte die Immigration Services Agency mit, dass bis Freitag mehr als 24.200 ausländische auszubildende in Japan gestrandet sind und die Zahl noch deutlich zunehmen wird.

Zwar ist ihnen seit April erlaubt, ein weiteres Jahr in derselben Branche zu arbeiten, in denen sie ihr Praktikum gemacht haben, allerdings sind kaum Jobs zu finden.

Daher will die japanische Regierung nun die Möglichkeit schaffen, dass die Menschen ab Anfang September auch die Branche wechseln können, solange sie nicht in ihr Heimatland ausreisen können.

Zudem bietet das Foreign Residents Support Center in Tokyo ab dem 1. September eine kostenlose Hotline für diejenigen an, die aufgrund der Pandemie Probleme haben.

Die Hotline ist in 14 Sprachen verfügbar und ist wochentags von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr unter 0120-762-029 erreichbar.

Das Zentrum wurde letzten Monat eröffnet, um Ausländern in Japan Ratschläge zu Beschäftigung, Visa, Gesetzen und humanitären Fragen zu geben.

Menschen in Japan zieht es in die Natur

Um aus den eigenen vier Wänden zu kommen und Umgebungen zu meiden, in denen sich viele Menschen tummeln und wo man sich schneller Infizieren kann, zieht es immer mehr Menschen in Japan in die Natur.

Besonders das „Glamping“, eine etwas bequemere Art des Camping, wird immer beliebter, da man sich in der Natur befindet, aber sich keine Sorgen um eine Ansteckung mit dem Coronavirus machen muss.

Die sieben Hütten im Onsen Glamping Shima Blue, einem Glamping-Gelände im Shima Onsen Hot Spring Resort in der Stadt Nakanojo in der Präfektur Gunma, sind für September und Oktober fast ausgebucht. „Wir erhalten eine beispiellose Anzahl von Anfragen“, sagte Yoshinori Seki, Präsident des Unternehmens, das den Platz betreibt.

Auch Autovermietungen spüren den Trend, denn immer mehr Menschen mieten sich ein Wohnmobil für einen kurzen Trip in die Natur.

Bei Campingcar Inc., einem in Tokyo ansässiges Unternehmen, stieg der Umsatz im August gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent.

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