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Befürchtete Lieferengpässe bleiben aus

EU genehmigt Export von Coronavirus-Impfstoff nach Japan

Die Europäische Union hat den Export von Coronavirus-Impfstoff nach Japan genehmigt. Die Genehmigung wurde für den in Belgien hergestellten Impfstoff von Pfizer/Biontec erteilt.

Das japanische Gesundheitsministerium wird den Impfstoff des Unternehmens wahrscheinlich kommenden Freitag zulassen.

EU führte Exportkontrollen für Coronavirus-Impfstoff ein

Durch die Exportgenehmigung der EU hat die japanische Regierung mehr Klarheit über die Umsetzung ihres Impfplans, der besagt, dass die Regierung Mitte Februar mit den Impfungen gegen das Coronavirus zu beginnen will.

Mehr zum Thema:  Japan muss noch viele Probleme vor der Einführung der Covid-19-Impfungen lösen

Ende Januar führte die EU Kontrollen für den Export von Coronavirus-Impfstoffen ein, die innerhalb des Wirtschaftsraums hergestellt werden.

Da diese Maßnahme es der EU ermöglicht, Exporte in Fällen zu stoppen, die als nachteilig für die zwischen der EU und den einzelnen Impfstoffherstellern abgeschlossenen Lieferverträge angesehen werden, gab es Befürchtungen, dass Lieferungen nach Japan betroffen sein könnten.

Am 1. Februar bat Außenminister Toshimitsu Motegi während einer Telefonkonferenz mit Beamten der Europäischen Kommission um Zusammenarbeit bei der Lieferung. Die EU versprach, ihr Bestes zu tun, um die Exporte sicherzustellen.

Mögliche Probleme bei der Lieferung

Pfizer/Biontec hat mit Japan einen Vertrag über die Lieferung von Impfstoffdosen für rund 72 Millionen Menschen abgeschlossen. Da es allerdings in vielen Ländern Probleme gibt, ist es nicht klar, ob der Vertrag eingehalten werden kann.

Japan hat mehr als 140 Millionen Dosen von Pfizer/Biontec, 120 Millionen von AstraZeneca PLC aus Großbritannien und 50 Millionen von der US-Firma Moderna Inc. zu sichern, so das Gesundheitsministerium.

Das japanische Gesundheitsministerium sagte letzte Woche, es erwäge, zusätzlich zu den Impfungen, die von den Gemeinden durchgeführt werden, Gruppenimpfungen für Menschen unter 65 Jahren am Arbeitsplatz anzubieten.

Minister Taro Kono, der für die Umsetzung des Impfplans zuständig ist, sagte, dass die Impfungen für ältere Menschen nicht vor April begonnen werden.

Die Gouverneure der Präfekturen im ganzen Land schickten am Samstag mehrere Dringlichkeitsanträge an die japanische Regierung darunter Maßnahmen wie die Erstellung realistischer Zeitpläne für den Impfprozess, die die Anregungen der Präfekturverwaltungen und der lokalen Gemeinden berücksichtigen.

Bereits im Vorfeld gaben 80 Prozent der Präfekturen bei einer Umfrage an, dass sie in den Impfungen eine große Herausforderung sehen.

Die von der Nationalen Gouverneursvereinigung zusammengestellten Anträge beinhalten auch finanzielle Unterstützung für die Gemeinden, um die Belastung der lokalen Verwaltungen zu verringern.

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