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Bekannte Probleme vermeiden

Gemeinden in Japan bereiten sich auf die Boosterimpfung vor

Die Gemeinden in Japan bereiten sich auf die sogenannte Boosterimpfung vor, die im Dezember beginnen soll.

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Die Auffrischungsimpfung soll zuerst medizinisches Personal bekommen, die die erste und zweite Impfung bereits im Februar bekommen haben. Danach ist der Rest der Bevölkerung dran.

Chaos bei der Boosterimpfung soll vermieden werden

Um Chaos zu vermeiden, arbeiten die Gemeinden daran, die Art und Weise, wie das Impfprogramm durchgeführt wird, zu verbessern, um bekannte Fehler auszuschließen.

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In Nagoya wurden im April die Impfgutscheine an rund 600.000 ältere Einwohner auf einmal verschickt. Dies führte dazu, dass die Bezirksämter der Stadt mit Beschwerden von Einwohnern überschwemmt wurden, da viele keinen Termin vereinbaren konnten.

Für die Boosterimpfung wird die Stadt die Impfgutscheine schrittweise acht Monate nach der zweiten Impfung an die Einwohner verschicken.

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Da die Impfung älterer Menschen voraussichtlich ab Februar nächsten Jahres in vollem Gange sein wird, sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung von Nagoya: „Wir erwarten nicht, dass wir im April eine solche Situation erleben werden.“

Ab Februar plant Kobe, seine Massenimpfungen, die in letzter Zeit reduziert wurden, auszuweiten. Die Hauptstadt der Präfektur Hyogo wird versuchen, Probleme zu vermeiden, indem sie ein neues System einführt, bei dem die Stadt Datum, Uhrzeit und Ort der Impfung für ältere Einwohner festlegt.

Auffrischung nach sechs bis acht Monaten

Der Bezirk Nerima in Tokyo, der für das sogenannte Nerima-Modell bekannt ist, bei dem die Hausärzte eine wichtige Rolle bei den Impfungen spielen, hat eine verbesserte Version des Programms angekündigt. Im Rahmen des überarbeiteten Programms wird das Bezirksamt die Zahl der Gruppenimpfstellen von 12 auf 16 erhöhen und die Impfungen auf die Nacht und am Wochenende ausweiten.

Die japanische Regierung hat erklärt, dass die Boosterimpfung grundsätzlich acht Monate nach der zweiten Impfung verabreicht werden sollte. Sie lässt aber auch zu, dass der Abstand auf sechs Monate verkürzt wird, je nach der Infektionssituation in den einzelnen Gebieten.

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Viele Kommunalverwaltungen bereiten sich auf der Grundlage der dieser Aussage auf die COVID-19-Auffrischungsimpfungen vor.

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