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Auch Gifu und Okinawa melden steigende Infektionszahlen

Hokkaido meldet mehr Infektionen mit dem Coronavirus als Tokyo

Während in Tokyo die Zahlen der Infektionen mit dem Coronavirus sinken, meldet Hokkaido steigende Zahlen.

Die Präfektur hat weniger als die Hälfte der Einwohner als Japans Hauptstadt, trotzdem wurden mit 657 mehr Neuinfektionen gemeldet. Tokyo meldete am Samstag 602 Neuinfektionen.

Ausnahmezustand zeigt in Hokkaido kaum Wirkung

Die gemeldete Zahl war in Hokkaido die vierthöchste Tageszahl und der vierte Tag mit mehr als 600 Infektionen. Alleine Sapporo, die Präfekturhauptstadt, meldete 409 Infektionen. Hokkaido befindet sich wie Tokyo zurzeit im Ausnahmezustand, der allerdings kaum Wirkung zeigt.

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Japan bestätigte zum fünften Mal in Folge über 5.000 Neuinfektionen. Die Zahl der Menschen, die mit schweren Symptomen zu kämpfen haben, ist erneut angestiegen, auch die Zahl der Todesfälle stieg weiter an.

Ausnahmezustand auf Okinawa ausgeweitet

Am Freitag hatte die japanische Regierung angekündigt, dass der Ausnahmezustand ab Sonntag auch in Okinawa gelten wird. Am Donnerstag waren in der Präfektur mehr als 90 Prozent der Intensivbetten für Corona-Patienten belegt.

Die Maßnahme wird bis zum 20. Juni bestehen. In allen anderen neun Präfekturen soll der Ausnahmezustand am 31. Mai enden, auch wenn im Moment viele Stimmen eine Verlängerung fordern. Auch die Präfektur Gifu hatte um den Ausnahmezustand gebeten, was die japanische Regierung allerdings abgelehnt hat.

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