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Männer sind eher bereit sich impfen zu lassen

Impfbereitschaft in Japan steigt

Laut einer aktuellen Umfrage der Medizinischen Universität Tokyo steigt die Impfbereitschaft in Japan an.

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Der Umfrage zufolge sind mittlerweile 62,1 Prozent der Menschen in Japan bereit, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Impfbereitschaft bei Männern höher als bei Frauen

Dabei ist die Impfbereitschaft bei Frauen und jüngeren Menschen allerdings weiterhin gering, was die Notwendigkeit unterstreicht, dass die japanische Regierung besser über die Impfungen aufklären muss.

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Masaki Machida, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit der Universität, sagte zu dem Ergebnis: „Um den Grad der Herdenimmunität zu erhöhen, ist es notwendig, den Prozentsatz derjenigen zu erhöhen, die bereit sind, sich impfen zu lassen.“

Die Bereitschaft sich impfen zu lassen, ist besonders bei Männern hoch
Die Bereitschaft sich impfen zu lassen, ist besonders bei Männern hoch. Bild: Universität Tokyo

Machida, der die am 3. März veröffentlichte Studie leitete, erklärte, dass es in Bezug auf die Akzeptanz des Coronavirus-Impfstoffs keinen großen Unterschied zwischen Japan und anderen Ländern gebe, wenn man von ähnlichen Umfragen ausgeht, die eine Impfbereitschaft von 60 bis 80 Prozent ergaben, obwohl ein einfacher Vergleich aufgrund unterschiedlicher Erhebungsmethoden schwierig ist.

Bereitschaft allgemein in Japan gestiegen

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In Anlehnung an eine US-Umfrage sagte Machida, dass der Prozentsatz der Impfbereitschaft in Japangestiegen ist, da es wahrscheinlich ist, dass die Sorgen über Sicherheit und Nebenwirkungen etwas nachgelassen haben, nachdem Mitarbeiter des Gesundheitswesens im letzten Monat die Impfungen erhielten und ihre Erfahrungen über die Medien mitteilten.

Die Untersuchungen der Medizinischen Universität Tokyo zeigen, dass die Akzeptanz des Impfstoffs bei verschiedenen soziodemografischen Gruppen geringer war. Zum Beispiel zeigten 56,4 Prozent der Frauen eine Bereitschaft, sich impfen zu lassen, verglichen mit 68,0 Prozent der Männer.

Nach Altersgruppen antworteten 54,5 Prozent der 20- bis 49-Jährigen, dass sie sich impfen lassen wollen, deutlich weniger als die 63,6 Prozent der 50- bis 64-Jährigen und 74,5 Prozent der über 65-Jährigen.

Die Umfrage wurde zu einer Zeit durchgeführt, in der die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Japan in die Höhe schoss. Am 8. Januar wurde landesweit eine Rekordzahl von 7.949 Patienten pro Tag gemeldet, was Premierminister Yoshihide Suga dazu veranlasste, den Ausnahmezustand erneut über den Großraum Tokyo auszurufen.

Die Maßnahme soll am Sonntag enden, obwohl eine kürzlich durchgeführte Umfrage zeigt, dass viele der Meinung sind, dass der Ausnahmezustand noch einmal verlängert werden sollte.

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