Anzeige
HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftIn Yokohama eröffnet das erste Taifun-Forschungsinstitut Japans

Wetterphänomene sollen besser erforscht werden

In Yokohama eröffnet das erste Taifun-Forschungsinstitut Japans

An der Yokohama National Universität wurde im Oktober Japans erste Taifun-Forschungsinstitut eröffnet, dass sich mit der Erforschung der Wetterphänomene befasst.

Anzeige

Das Typhoon Science and Technology Research Center bringt Experten mit dem Ziel zusammen, die von Taifunen verursachten Schäden vorherzusagen und einen Rahmen für Gegenmaßnahmen zu schaffen, da Japan immer mehr mit diesen Wetterphänomenen zu kämpfen hat.

Taifune für erneuerbare Energie nutzen

Das Forschungsinstitut soll auch die Forschung fördern, um Taifune zu einer Quelle erneuerbarer Energie zu machen, die zu Japans Ziel der Kohlenstoffneutralität bis 2050 beitragen kann.

LESEN SIE AUCH:  Zahl der Taifune in Japan hat in den letzten Jahren zugenommen

Hironori Fudeyasu, der Leiter des Instituts, sagte bei einer Zeremonie anlässlich der Eröffnung: „Als Forscher habe ich angesichts der großen Schäden, die Taifune anrichten, ein Gefühl der Niederlage verspürt. Wir möchten in Zusammenarbeit mit vielen Forschern gründliche Studien durchführen und die Ergebnisse für die Gesellschaft nutzen. Ich sehe Licht am Horizont.“

Einige Mitglieder des Instituts sind am Projekt „Typhoon Shot“ beteiligt, das an der Entwicklung einer Methode arbeitet, mit der die Kraft eines Taifuns geschwächt werden kann, indem eine große Menge Eis von einem Flugzeug aus in dessen Zentrum abgeworfen wird.

Forschungsinstitut bringt Privatwirtschaft mit staatlichen Forschungseinrichtungen zusammen

Anzeige

Im Rahmen des Projekts wird auch untersucht, wie die Energie eines Taifuns mit der Hilfe von Turbinen, die auf unbemannten Offshore-Schiffen installiert sind, nutzbar gemacht werden kann.

An dem Institut beteiligen sich Forscher von Einrichtungen wie der Universität Tokyo, der Keio-Universität, der Nagoya-Universität, der Kyoto-Universität, der Universität der Ryukyus, dem Meteorologischen Forschungsinstitut und der staatlichen Forschungseinrichtung Riken.

Aus der Privatwirtschaft sind Kawasaki Heavy Industries Ltd. und Deloitte Tohmatsu Consulting LLC beteiligt.

Anzeige
Anzeige