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Menschen im Gesundheitswesen werden den Impfstoff zuerst erhalten

Japan beginnt heute mit dem Impfen gegen das Coronavirus

Japan beginnt heute damit rund 20.000 medizinische Angestellte gegen das Coronavirus zu impfen.

Der Impfstoff, der von Pfizer/Biontech hergestellt wird, wurde am 14. Februar als erster Impfstoff im Land zugelassen. Die ersten Dosen sind am Wochenende in Japan eingetroffen.

Impfstoff gegen das Coronavirus am 14. Februar in Japan zugelassen

Das Land hat insgesamt 144 Millionen Dosen bei Pfizer/Biontech gekauft, genug um 72 Millionen Menschen gegen das Coronavirus zu impfen.

Mehr zum Thema:  Wie bekommen Ausländer in Japan den Corona-Impstoff?

Bei dem Impfstoff Comirnaty handelt es sich um einen RNA-Impfstoff, der die genetischen Informationen des Virus enthält. Pro Person werden zwei Dosen in einem Abstand von drei Wochen benötigt.

Nach der offiziellen Zulassung des Impfstoffs bestätigte der Unterausschuss für Impfstoffe des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales am 15. Februar, dass die regionalen Behörden Impfgutscheine und Benachrichtigungen an alle Menschen ab 16 Jahren verschicken werden.

Damit soll insbesondere die Bereitschaft der Menschen, sich impfen zu lassen, gestärkt werden. Mehrere Umfragen zeigen, dass die Skepsis gegenüber Corona-Impfstoffen in Japan sehr groß ist. Gesundheitsexperten haben daher die japanische Regierung bereits aufgefordert, das Verständnis für die Impfungen zu fördern.

Gestern hat Gesundheitsminister Norihisa Tamura die Behörden angewiesen, wer geimpft wird und wann die Impfungen genau begonnen werden.

Die heute verabreichten Impfungen sollen dabei helfen, zu untersuchen, ob Nebenwirkungen auftreten.

Umfrage soll Klarheit zum Gesundheitszustand der geimpften Personen bringen

Der Impfplan des Landes sieht vor, dass ab Mitte März etwa 3,7 Millionen Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Personen, die mit Infizierten in Kontakt kommen, gegen das Coronavirus geimpft werden sollen.

Ab dem 1. April sollen die etwa 36 Millionen Menschen ab einem Alter von 65 Jahren den Impfstoff erhalten. Der Termin könnte sich allerdings noch einmal verschieben, je nachdem wie viel Impfstoff zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung steht und ob der Mangel an speziellen Spritzen behoben wurde.

Ebenfalls ab 1. April will das Gesundheitsministerium eine Umfrage starten, um den Gesundheitszustand von allen bis dahin geimpften Menschen zu erfahren, die bereits zwei Dosen erhalten haben. Die Umfrage soll über die sozialen Medien durchgeführt werden.

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