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Fünf Menschen infiziert

Japan bestätigt erste Infektion mit Coronavirus-Mutation

Japan hat die erste Infektion mit der Coronavirus-Mutation, die vor kurzem in Großbritannien entdeckt wurde, bestätigt.

Laut dem japanischen Gesundheitsministerium wurden fünf Menschen, vier Männer und eine Frau, positiv auf die mutierte Variante des Coronavirus getestet, nachdem sie nach ihrer Einreise am Flughafen getestet wurden.

Personen hatten keinen engen Kontakt zu anderen

Laut des Ministeriums hatte keiner der fünf Menschen nach der Einreise engen Kontakt mit anderen Personen und vier sind asymptomatisch. Unter den Infizierten befindet sich auch ein 10-jähriges Kind.

Mehr zum Thema:  Coronavirus-Infektionen in Japan steigen auf über 3.000 Fälle täglich

„Wir werden alles tun, was wir können, um die Chancen einer Ausbreitung der Mutation in Japan zu eliminieren“, so Gesundheitsminister Norihisa Tamura.

Takaji Wakita, Leiter des nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, sagte auf einer Pressekonferenz, da die Infektionen am Flughafen festgestellt wurden, glaube er, dass das mutierte Virus sich nicht in Japan ausbreiten wird.

Verschärfte Einreisebeschränkungen für Reisende aus Großbritannien in Japan

Japan verhängte am Donnerstag ein vorübergehendes Einreiseverbot für ausländische Staatsangehörige aus Großbritannien, die zu Geschäfts- oder Studienzwecken einreisen wollen. Ausländische Einwohner mit einem Aufenthaltsstatus und japanische Staatsangehörige durften allerdings weiterhin einreisen.

Ausländische Einwohner Japans, die sich bereits einem COVID-19-Test als Bedingung für die Wiedereinreise aus den meisten Ländern, darunter auch Großbritannien, unterziehen müssen, werden gebeten, die japanische Corona-App herunterzuladen und ihre Bewegungen nach der Einreise nach Japan zu dokumentieren.

Japanische Staatsbürger, die ab Sonntag aus Großbritannien einreisen, müssen sich innerhalb von 72 Stunden vor der Abreise einem Virustest unterziehen und die Ergebnisse bei der Ankunft vorlegen.

Britische Gesundheitsbeamte sagten, dass der neue Stamm bis zu 70 Prozent stärker übertragbar sein könnte, dass es aber keine Hinweise darauf gibt, dass er tödlicher ist oder die Wirksamkeit von Impfstoffen verringert.

Medienberichten zufolge wurden bereits Infektionen in Australien, Dänemark, Italien, den Niederlanden und Südafrika bestätigt. Auch in Deutschland wurde die Mutation bereits nachgewiesen.

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