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Auslastung in den Krankenhäusern steigt

Japan hat erneut Probleme mit der medizinischen Versorgung

In Japan steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus stark an, was zu Problemen mit der medizinischen Versorgung führt.

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Mittlerweile melden einige Präfekturen, dass mehr als die Hälfte der Krankenhausbetten, die für infizierte Menschen bereitstehen, belegt sind.

Probleme mit der medizinischen Versorgung durch Ausfall von Personal

Dies wiederum führt zu neuen Problemen bei der medizinischen Versorgung, auch weil derzeit viel medizinisches Personal ausfällt.

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Hirofumi Yoshimura, der Gouverneur von Osaka, warnte bereits davor, dass die medizinische Versorgung in der Präfektur stark belastet ist. Die Präfekturbehörden meldeten am 20. Juli erstmals mehr als 20.000 neue COVID-19-Infektionen. Nur eine Woche zuvor waren in Osaka zum ersten Mal seit vier Monaten mehr als 10.000 Infektionen aufgetreten.

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Die Auslastung der Krankenhausbetten in Osaka erreichte am 10. Juli 20 Prozent, verdoppelte sich aber am 20. Juli wieder auf 40,6 Prozent, womit die Präfektur nahe an der 50-Prozent-Marke liegt, die sie als Richtwert für den Ausnahmezustand festgelegt hat.

In der Präfektur Okinawa ist die Situation noch prekärer, da dort die meisten Neuinfektionen gemeldet werden. Am 19. Juli gab die Präfekturverwaltung bekannt, dass 74 Prozent der Krankenhausbetten belegt sind.

Rettungswagen haben Probleme, einen Platz für Patienten zu finden

Viele Krankenhäuser haben bereits mit chronischem Personalmangel zu kämpfen, da sich auch immer mehr medizinisches Personal infiziert. Einige Krankenhäuser sind mittlerweile gezwungen, bestimmte Fachbereiche, darunter die Notfallversorgung, zu schließen.

In der Zwischenzeit meldet die Brand- und Katastrophenschutzbehörde einen starken Anstieg der Ausfälle und Probleme für das vorhandene Notfallpersonal, ein Krankenhaus zu finden, das Patienten sofort aufnimmt.

Für die Woche, die am 17. Juli endete, meldete die Behörde 4.139 Fälle, in denen es einige Zeit in Anspruch nahm, einen Krankenhausplatz für einen Patienten zu finden. Das ist ein Anstieg von 43 Prozent gegenüber der Vorwoche. Davon betrafen 1.598 Fälle Patienten mit Verdacht auf eine Coronainfektion, so die Behörde.

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