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HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftJapan hat Probleme mit der Boosterimpfung

Personal und Räumlichkeiten fehlen

Japan hat Probleme mit der Boosterimpfung

Seit Dezember finden in Japan Boosterimpfungen statt, doch laut des Gesundheitsministeriums gibt es Probleme, denn nur etwa 1,3 Prozent der Bevölkerung haben bisher den Booster bekommen.

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Aktuell wird vorrangig medizinisches Personal und seit Anfang Januar Personen ab 65 Jahre geboostert. Es gibt allerdings Probleme, Räumlichkeiten und Personal für die Impfung zu finden, sodass viele Gemeinden bisher kaum ältere Menschen impfen konnten.

Nur wenige Gemeinden haben mit der Boosterimpfung bereits begonnen

Das Gesundheitsministerium hat 1.741 Gemeinden über den Stand der Boosterimpfung befragt. Nur 171, also 9,8 Prozent, gaben an, die Impfung für Bewohner von Altenpflegeheimen in ihrem Zuständigkeitsbereich durchzuführen. 73 Prozent gaben an, die Impfung in den nächsten Wochen zu starten.

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Laut des Ministeriums wurden die erforderlichen Impfdosen bereits verschickt und die Gemeinden sind aufgefordert, ihre Bemühungen zu verstärken.

Die Gemeinden bereiten sich bereits seit November auf die neue Impfkampagne vor, um bekannte Fehler auszuschließen. Dabei konzentrierte man sich allerdings lediglich auf die Impfgutscheine, andere Probleme wurden außer Acht gelassen.

Japan boostert ab März alle Menschen im Land

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Die Auffrischungsimpfung für Menschen unter 65 Jahre wird in Japan im März beginnen, zuvor hatte die Regierung den Zeitraum zwischen der zweiten und der dritten Impfung auf 6 Monate verkürzt.

Laut einer Umfrage wollen sich 65 Prozent der Menschen in Japan boostern lassen. In der Umfrage gaben nur 8 Prozent an, dass sie davon absehen, sich impfen zu lassen.

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