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HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftJapan ist in der sechsten Infektionswelle angekommen

Mehr als 25.000 Infektionen an einem Tag

Japan ist in der sechsten Infektionswelle angekommen

Lange wurde befürchtet, dass Japan eine sechste Infektionswelle erleben wird. Da die Zahl der Neuinfektionen mittlerweile die 25.000-Marke geknackt hat, sprechen Gesundheitsexperten nun davon, dass das Land mitten in der Welle steckt.

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Insgesamt wurden am Samstag 25.742 Neuinfektionen gemeldet, davon allein in Osaka 3.629. Okinawa bestätigte 1.892 Infektionen und Hiroshima meldete zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie mehr als 1.000.

Neuinfektionen fast auf Rekordwert der fünften Infektionswelle

In der letzten Infektionswelle erreichte die Zahl der Neuinfektionen am 20. August 2021 mit 25.992 den höchsten Stand, dies war kurz nach den Olympischen Spielen in Tokyo, der Höhepunkt der fünften Welle.

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Tokyo meldete am Samstag 4.561 Neuinfektionen, den zweiten Tag in Folge mehr als 4.000.

Die Präfektur Shizuoka meldete den ersten Todesfall durch eine Infektion mit der Omikron-Variante. Der Mann litt an einer schweren Grunderkrankung und war mit zwei Dosen des von Biontech entwickelten Impfstoffs geimpft worden, so die Stadtverwaltung.

Omikron in Japan die dominierende Variante

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Omikron hat sich mittlerweile zur dominanten Variante in Japan entwickelt. Laut des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales ist die Variante mittlerweile für 84 Prozent aller Infektionen in Japan verantwortlich.

Japans Hauptstadt geht aktuell davon aus, dass in den nächsten Tagen mit fast 10.000 Neuinfektionen pro Tag zu rechnen ist und hat die Corona-Warnstufe wieder angehoben.

Sollte die Auslastung der Krankenhäuser die 20 Prozent überschreiten, plant Tokyo den „Quasi-Ausnahmezustand“ auszurufen. Aktuell liegt die Auslastung bei 13,7 Prozent.

Als Gegenmaßnahme hat die japanische Regierung das Einreiseverbot bis Ende Februar verlängert und die Präfekturen Okinawa, Yamaguchi und Hiroshima unter den „Quasi-Ausnahmezustand“ gestellt.

Zudem soll ab März der Intervall zwischen der zweiten und der dritten Coronaimpfung für Personen unter 65 Jahren aus sechs Monate verkürzt werden.

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