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HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftJapan lockert Corona-Maßnahmen in drei Präfekturen

Quasi-Ausnahmezustand wird beendet

Japan lockert Corona-Maßnahmen in drei Präfekturen

Die japanische Regierung hat beschlossen, die Corona-Maßnahmen noch an diesem Wochenende für drei Präfekturen aufzuheben, da die Infektionen zurückgehen und die Belastung der Krankenhäuser nachgelassen hat.

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Alle Beschränkungen, die der sogenannte „Quasi-Ausnahmezustand“ mit sich bringt, wie dass Restaurants keinen Alkohol ausschenken dürfen und früher schließen müssen, werden Sonntag komplett aufgehoben.

Corona-Maßnahmen enden am Sonntag

Die Taskforce der japanischen Regierung hat nach der Zustimmung des Expertengremiums, das die Regierung in allen Coronafragen berät, am Donnerstag die Entscheidung getroffen, die Corona-Maßnahmen in Gunma, Ishikawa und Kumamoto aufzuheben.

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Ob der „Quasi-Ausnahmezustand“ auch für die fünf anderen Präfekturen, also Saitama, Chiba, Kanagawa, Gifu und Mie aufgehoben wird, soll in der nächsten Woche entschieden werden.

Die Präfekturen Gunma, Ishikawa und Kumamoto stehen seit dem 16. Mai unter der Corona-Maßnahme, der Vorstufe eines richtigen Ausnahmezustands, allerdings mit geringeren Geldstrafen, wenn sich ein Unternehmen nicht an die Einschränkungen hält.

Zahl der täglichen Neuinfektionen in Japan sinkt

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Die Zahl der Neuinfektionen ist in Japan rückläufig. Landesweit wurden am Mittwoch 2.242 gemeldet. Deutlich weniger also als die 6.000 bis 7.000, die noch Anfang Mai täglich gemeldet wurden.

Für zehn 10 Präfekturen (darunter auch Tokyo und Osaka) gilt in Japan zurzeit der Ausnahmezustand, der noch bis zum 20. Juni bestehen bleiben wird.

Japans Hauptstadt meldete am Donnerstag 439 Neuinfektionen, womit der Sieben-Tage-Durchschnitt auf 397,1 gesunken ist und damit das erste Mal seit zwei Monaten unter 400 liegt.

Zwar liegt die Impfrate des Landes immer noch hinter der der anderen Industrieländer zurück, aber Japan beschleunigt das Impfen durch verschiedene Maßnahmen.

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So dürfen ab dem 21. Juni Unternehmen und Universitäten den Impfstoff ihren Arbeitnehmern und Studenten auch direkt vor Ort verabreichen, solange sie sich ausreichend medizinisches Personal dafür gesichert haben. Hunderte Unternehmen haben sich bereits dafür angemeldet.

Japans Premierminister will die Impfkampagne bis November abgeschlossen haben.

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