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Regierung sehr optimistisch

Japan rechnet mit genügend Impfstoff im April

Japan rechnet damit, dass der Impfstoff gegen das Coronavirus im April ausreichend zur Verfügung stehen wird, um alle älteren Menschen im Land zu impfen.

Laut Taro Kono, der für die Impfkampagne zuständige Minister, steht die japanische Regierung in Verhandlung mit Pfizer/Biontech, um Lieferengpässe zu beseitigen.

Impfstoff wird ausreichend zur Verfügung stehen

In einer Sendung von Fuji TV sagte Kono, dass er erwartet, dass die Regierung im Mai und Juni so viel Dosen des Impfstoffes haben wird, dass alle älteren Menschen ihre zweite Impfung erhalten werden.

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Die japanische Regierung plant am 12. April mit der Impfung von etwa 36 Millionen Menschen ab 65 Jahre zu beginnen. Die Impfung wird allerdings erst in einem kleinen Umfang beginnen, um eventuelle Probleme bei der Verteilung und Technik zu beheben, die viele Präfekturen als große Herausforderung ansehen. Am 26. April will Japan dann landesweit impfen.

„In der letzten Aprilwoche werden wir mindestens eine Kiste an alle Präfekturen ausliefern“, so Kono und bezog sich dabei auf maximal 1.170 Dosen Impfstoff. „In Zukunft werden wir entsprechend der Menge der Impfungen liefern können.“

Japan impft seit Mitte Februar

Am 17. Februar begann Japan mit der Impfung einer ersten Gruppe von 40.000 Mitarbeitern des Gesundheitswesens in der ersten Phase des Impfprogramms.

Die Impfung von weiteren 4,7 Millionen Mitarbeitern des Gesundheitswesens – darunter Ärzte, Krankenschwestern, Sanitäter und Angehörige der Selbstverteidigungskräfte – wird im März beginnen, gefolgt von Menschen im Alter von 65 Jahren oder älter.

Danach werden Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes und Mitarbeiter von Altenpflegeeinrichtungen geimpft, und schließlich die allgemeine Bevölkerung.

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