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Kleiner und länger im Weltraum

Japan testet erfolgreich neues Raketentriebwerk

Japan hat am Dienstag einen erfolgreichen Test für ein neues Raketentriebwerk durchgeführt. Es handelte sich dabei um den ersten Test eines Triebwerks mit der neuen Technologie.

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Bei dieser werden Schockwellen durch die Verbrennung eines Gemischs aus Methan- und Sauerstoffgasen erzeugt.

Rakete blieb vier Minuten und vier Sekunden in der Luft

Ziel ist es, diese Antriebsmethode in Zukunft für die Erforschung des Weltraums einzusetzen, teilte die japanische Raumfahrtbehörde mit. Die Rakete Nr. 31 der Sondierungsraketen-Serie S-520 mit einer Länge von 8 Metern und einem Durchmesser von 52 Zentimetern, die das Triebwerk trägt, hob nach Angaben der Japan Aerospace Exploration Agency gegen 5:30 Uhr vom Uchinoura Space Center in der Präfektur Kagoshima ab.

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Vier Minuten und vier Sekunden nach dem Start erreichte sie eine Höhe von 235 Kilometern und landete etwa acht Minuten später im Meer südöstlich von Uchinoura, wobei die JAXA eine Kapsel mit Testdaten in nahe gelegenen Gewässern barg.

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Die JAXA entwickelt derzeit eine Technologie, die es ihr ermöglicht, ein Raketentriebwerk zu verwenden, das nur ein Zehntel so groß ist wie das derzeitige und das auch für längere Zeit im Weltraum bleiben kann.

Umsetzung in die Praxis dauert noch etwas

Jiro Kasahara, Professor an der Universität Nagoya, der die Technologie gemeinsam mit der JAXA entwickelt, sagte, dass der Test gezeigt habe, dass das Triebwerk wie erwartet seine Antriebskraft im Weltraum aufrechterhalten könne.

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„Unser Ziel ist es, die Technologie in etwa fünf Jahren in die Praxis umzusetzen“, sagte er.

„Ich bin froh, dass die Rakete sicher gestartet wurde“, sagte Shinsuke Takeuchi, ein außerordentlicher Professor der JAXA, der den Teststart leitete. Er fügte hinzu, dass sich die Testergebnisse voraussichtlich auch in künftigen akademischen Leistungen niederschlagen würden.

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