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HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftJapan überprüft sein Gesundheitssystem aus Sorge vor einer 6. Welle

Maßnahmen sollen Überlastung vermeiden

Japan überprüft sein Gesundheitssystem aus Sorge vor einer 6. Welle

Kyodo: Das japanische Gesundheitsministerium hat mit der Überprüfung des Gesundheitssystems begonnen, um sich auf eine mögliche 6. Infektionswelle vorzubereiten.

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Das medizinische System des Landes ist bei der 4. und 5. Infektionswelle schnell an seine Grenzen gestoßen, was dazu führte, dass zahlreiche Menschen zu Hause verstorben sind, da sie keine angemessene Behandlung erhalten haben.

Verschiedene Maßnahmen sollen das Gesundheitssystem stärken

Um das Gesundheitssystem in Japan zu stärken, fordert das Ministerium medizinische Einrichtungen auf, mehr Betten für Corona-Patienten zu reservieren. Außerdem soll die Zahl der temporären medizinischen Behandlungsplätze erhöht, und die Koordination des Personals verstärkt werden.

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In einer Mitteilung an die lokalen Behörden betonte das Gesundheitsministerium, dass es wichtig ist, ein Gleichgewicht zwischen der Behandlung von Menschen mit einer Coronainfektion und Menschen mit anderen Erkrankungen zu wahren.

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen erreichte in Japan am 20. August seinen Höchststand und fällt seitdem langsam. Einige Präfekturen zählten mehr als dreimal so viele Infektionen wie während der dritten Welle.

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Das Ministerium geht allerdings von einer 6. Infektionswelle aus, da in vielen Ländern, die früher als Japan mit ihrer Impfkampagne gestartet sind, die Infektionen wieder zugenommen haben.

Behörden sollen Namen von Krankenhäusern öffentlich machen

Um Menschen, die bei einem überlasteten Gesundheitssystem nicht behandelt werden können, besser zu überwachen, möchte die japanische Regierung ein System einführen, dass die Koordination und die Schulung von Mitarbeitern der Gesundheitszentren verbessert.

Zudem fordert die Regierung die lokalen Verwaltungen auf, im Rahmen des Gesetzes über Infektionskrankheiten, die Namen der Krankenhäuser öffentlich zu machen, die keine Corona-Patienten aufnehmen.

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