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Situation unberechenbar

Japan verlängert Ausnahmezustand

Die japanische Regierung hat heute angekündigt, dass der Ausnahmezustand, der eigentlich Ende Mai enden sollte, bis zum 20. Juni zu verlängern.

Gesundheitsexperten hatten mit diesem Schritt gerechnet, da sich der Rückgang der Infektionszahlen verringert hat und die Krankenhäuser immer noch unter großem Druck stehen.

Verlängerung des Ausnahmezustands wirft fragen bezüglich der Olympischen Spiele auf

Die Verlängerung des Ausnahmezustands kommt weniger zwei Monaten bis zum Beginn der Olympischen Spiele in Tokyo und wirft weitere Zweifel auf, ob die Spiele während einer globalen Pandemie sicher durchgeführt werden können.

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„Die Infektionen sind in einigen Gebieten, darunter Tokio und Osaka, rückläufig, aber insgesamt ist die Situation höchst unberechenbar“, so Premierminister Yoshihide Suga bei einer Pressekonferenz.

Die Gouverneurin von Tokyo Yuriko Koike hatte gestern angekündigt, die Regierung um eine Verlängerung der Maßnahme zu bitten, auch die Gouverneure der anderen acht Präfekturen haben sich in diese Richtung bereits geäußert. Allen voran Osaka, wo die Situation in den Krankenhäusern extrem angespannt ist.

In Tokyo sinken die Infektionszahlen

Der Ausnahmezustand führt dazu, dass die Präfekturen strengere Corona-Maßnahmen ergreifen können, wie Restaurants und Bars, aufzufordern, bereits um 20 Uhr zu schließen, oder, wenn sie Alkohol ausschenken, gleich ganz geschlossen zu bleiben.

Japans Hauptstadt meldete am Donnerstag 684 Neuinfektionen und damit weiter sinkende Zahlen. Hokkaido meldete allerdings 570 Neuinfektionen und 11 Todesfälle.

Auch Okinawa, Aichi und Hyogo meldeten jeweils dreistellige Neuinfektionen.

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