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Entscheidung soll am Wochenende fallen

Japan will Ausnahmezustand für 6 Präfekturen frühzeitig aufheben

Japan will den Ausnahmezustand in sechs Präfekturen, der wegen der Coronavirus-Pandemie für 10 Gebiete ausgerufen wurde, frühzeitig aufheben.

Zu den sechs Präfekturen gehören Aichi, Gifu, Kyoto, Osaka, Hyogo und Fukuoka. Die Aufhebung der Maßnahme soll am Wochenende erfolgen.

Gründe für Aufhebung des Ausnahmezustands sind gegeben

Die Gouverneure von Kyoto, Osaka und Hyogo hatten bereits einen Antrag zur Aufhebung des Ausnahmezustands beim Minister für wirtschaftliche Wiederbelebung gestellt und ihn mit der Entspannung bei der Menge der verfügbaren Krankenhausbetten für Corona-Patienten und die sinkenden Infektionszahlen begründet.

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Auch die Gouverneure von Aichi stellten bereits einen Antrag, der Gouverneur von Gifu deutete an, dass er den die Maßnahme zur gleichen Zeit wie Aichi beenden möchte.

Japans Premierminister will bei einem Treffen der zuständigen Minister über die Aufhebung beraten und die neusten Analysen der Situation von Experten einholen.

Sollte er sich für die vorzeitige Aufhebung des Ausnahmezustands entscheiden, wird am Freitag das Gremium der Gesundheitsexperten beraten, dass die japanische Regierung in allen Fragen zur Pandemie berät, um die Entscheidung abzusichern.

Die Voraussetzung für die Aufhebung ist, dass sich die Situation auf der Viren-Skala in einer Präfektur von Stufe 4 auf 3 oder weniger verbessert haben muss.

Die Stufen basieren auf sechs Indikatoren, darunter der wöchentliche R-Wert und der Prozentsatz der verfügbaren Krankenhausbetten für Corona-Patienten.

Am Sonntag hat sich in fünf der sechs Präfekturen die Situation so weit gebessert, dass Stufe 3 erreicht wurde, nur Fukuoka ist noch auf Stufe 4.

Restaurants und Bars sollen auch nach Ende der Maßnahme früher schließen

Japan hatte am 7. April einen zweiten Ausnahmezustand über Tokyo und drei benachbarten Präfekturen verhängt. Am 13. Januar wurde die Maßnahme auf 11 Präfekturen ausgeweitet und wenig später für 10 Präfekturen bis zum 7. März verlängert.

Im Rahmen des Ausnahmezustands sind die Menschen in den Gebieten angehalten von unnötigen Ausflügen abzusehen und Restaurants und Bars sollen früher schließen.

Der Gouverneur von Kyoto kündigte bereits an, dass die Einschränkungen für Restaurants und Bars auch ohne die Maßnahme bestehen bleiben sollen, damit die Infektionszahlen nicht wieder ansteigen.

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