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HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftJapan will noch in diesem Jahr mit "Booster-Impfung" beginnen

Besser Schutz vor der Delta-Variante

Japan will noch in diesem Jahr mit „Booster-Impfung“ beginnen

Kyodo: Laut des japanischen Gesundheitsministeriums plant Japan, noch in diesem Jahr mit einer sogenannten „Booster-Impfung“ gegen das Coronavirus zu beginnen, um so auf die Delta-Variante zu reagieren.

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Die Gesundheitsexperten des Gremiums, das in Fragen der Pandemie der japanischen Regierung beratend zur Seite steht, sehen die dritte Impfung als notwendig an und billigen den Plan des Ministeriums, mit der Impfung acht Monate nach der zweiten Dosis zu beginnen.

Ursprünglich wurde geprüft, ob die dritte Impfung im nächsten Jahr verabreicht wird. Bereits Ende Juli wies Minister Kano Tono darauf hin, dass eine dritte Impfung notwendig sei.

„Booster-Impfungen“ ab November in Japan

Damit wird die „Booster-Impfung“ ab November in Japan verabreicht, vorausgesetzt, dass bis dahin alle Menschen, die sich impfen lassen möchten, ihre zweite Impfung erhalten haben.

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Das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales erklärte, dass alle drei Impfdosen zwar grundsätzlich vom selben Hersteller stammen sollten, dass es aber erst noch weitere Studien prüfen werde, bevor es seine entsprechenden Schlussfolgerungen dazu ziehe.

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Was die Verabreichung von Impfstoffen verschiedener Hersteller anbelangt, so erklärte das Ministerium, dass die erste und die zweite Impfung von demselben Hersteller stammen sollten. Die dritte Impfung könne allerdings auch mit einem Vakzin eines anderen Herstellers erfolgen.

In Japan sind derzeit drei COVID-19-Impfstoffe erhältlich, die von Pfizer Inc., Moderna Inc. und AstraZeneca Plc entwickelt wurden und alle in zwei Dosen verabreicht werden.

Regierung will noch abschließende Fragen klären

Die japanische Regierung plant nun, festzulegen, wer für die dritte Impfung infrage kommt und in welcher Reihenfolge dies geschehen soll, wobei sie sich auf die Daten und die Fortschritte anderer Länder stützt.

Die Impfstoffhersteller haben erklärt, dass eine dritte Impfung notwendig sei, um den Schutz zu erhöhen, da in Japan und im Ausland immer mehr Fälle gemeldet werden würden, in denen sich vollständig geimpfte Personen mit COVID-19 infiziert haben.

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Studien zeigen, dass die COVID-19-Antikörper sechs Monate nach der Verabreichung der zweiten Impfung abnehmen und die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die Delta-Variante mit der Zeit abnimmt. Auch in Deutschland hält die STIKO eine dritte Impfung nach sechs Monaten für sinnvoll.

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