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Impfzentrum an zwei Flughäfen geplant

Japan will Staatsbürger, die im Ausland leben, impfen

Die japanische Regierung plant Staatsbürger, die im Ausland leben, ab August zu impfen, sollte bis dahin die allgemeine Impfkampagne weitere Fortschritte gemacht haben.

Dafür ist ein Impfzentrum am Flughafen Haneda in Tokyo und am Narita International Airport in der Präfektur Chiba geplant. Kostenlos impfen lassen kann sich jeder, der nach Japan einreist. Die Reise- und Unterbringungskosten müssen allerdings selbst getragen werden.

Staatsbürger im Ausland machen sich Sorgen wegen möglicher Nebenwirkungen

Die japanische Regierung reagiert damit auf Anfragen von Staatsbürgern aus dem Ausland, die sich wegen der Sicherheit der Impfstoffe sorgen, die in den Ländern, in denen sie leben, zugelassen wurden.

Die erste Impfdosis wird bei der Einreise nach Japan verabreicht, danach müssen die Menschen 14 Tage in Quarantäne und bekommen dann die zweite Dosis.

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Japans Außenminister Toshimitsu Motegi sagte im April im Parlament, dass die Regierung den im Ausland lebenden Menschen helfen will, sich impfen zu lassen.

Ende April richtete das Außenministerium ein Büro ein, um Vorbereitungen für die Umsetzung einer Impfkampagne für Staatsbürger, die im Ausland leben, zu treffen, einschließlich einer genauen Erfassung der Nachfrage.

Dabei stellte sich heraus, dass ungefähr 450.000 Japaner die in einem von 170 Ländern leben, sich lieber direkt in Japan impfen lassen wollen. Ausgenommen sind Japaner in Europa und den USA.

Angst vor schlechter medizinischer Versorgung

Einige Japaner, die im Ausland leben, machen sich Sorgen über die Sicherheit der Impfstoffe, die zwar in den Ländern, in denen sie Leben zugelassen worden sind, nicht aber in Japan.

Außerdem besteht die Sorge, ob man ausreichend medizinisch versorgt wird, sollten schwere Nebenwirkungen nach der Impfung auftreten, daher wollen sich viele lieber in Japan impfen lassen.

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