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Maßnahme für Hokkaido wird geprüft

Japan wird Ausnahmezustand diese Woche verlängern

Japan bereitet die Verlängerung des Ausnahmezustands, der für 11 Präfekturen verhängt wurde, vor, da acht Präfekturen, darunter Tokyo und Osaka, weiterhin eine hohe Zahl von Infektionen mit dem Coronavirus melden.

Laut einer regierungsnahen Quelle soll die Verlängerung in dieser Woche verkündet werden, da die japanische Regierung die Maßnahme für 8 der 11 Präfekturen als unvermeidlich ansieht.

8 Präfekturen sollen unter dem Ausnahmezustand bleiben

Der Ausnahmezustand soll für Tokyo, Kanagawa, Chiba, Saitama, Osaka, Kyoto, Hyogo und Fukuoka verlängert werden.

Für die Präfektur Tochigi soll die Maßnahme allerdings aufgehoben werden, da dort ein Rückgang an Infektionen zu verzeichnen ist.

Mehr zum Thema:  Japan startet Massen-PCR-Tests, um Ausbreitung des Coronavirus zu analysieren

Geprüft wird allerdings, ob die Präfektur Okinawa ebenfalls unter Ausnahmezustand gestellt wird. Der Gouverneur der Präfektur hatte vor Kurzem eine offizielle Bitte an die Regierung gerichtet, da die Infektionszahlen, insbesondere auf abgelegenen Insel, immer weiter zunehmen.

Auf der Insel Miyako werden fünf Krankenschwestern, die auf Anfrage des Gouverneurs von Okinawa, Denny Tamaki, von der Ground Self-Defense Force entsandt wurden, ab Sonntag in einer Pflegeeinrichtung arbeiten, in der es zu einer Häufung von Infektionen gekommen ist. Die Krankenschwestern sollen dort bis zum 13. Februar arbeiten.

Bis Freitag wurden in der Stadt Miyakojima 143 neue Infektionen gemeldet. Damit stieg die wöchentliche Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner auf 261,78, mehr als fünfmal so hoch wie in Tokyo.

Die japanische Regierung wird sich nächste Woche mit Gesundheitsexperten beraten, um zu entscheiden, ob die Zahl der Coronavirus-Fälle in den beiden verbleibenden Präfekturen – Aichi und Gifu – so weit zurückgegangen ist, dass der Ausnahmezustand aufgehoben werden kann.

Japans Premierminister sagte am Samstag, dass er die Situation noch ein wenig beobachten müsse, bevor er eine Entscheidung treffen kann.

Tokyo meldet weniger Neuinfizierte

Um die Maßnahme aufzuheben, muss sich die Situation so weit verbessern, dass die Warnstufe 4 auf der Regierungsskala aufgehoben werden kann.

Die Stufen basieren auf sechs Schlüsselindikatoren, darunter die wöchentliche Zahl der Infektionen pro 100.000 Menschen und der Prozentsatz der derzeit verfügbaren Krankenhausbetten für COVID-19-Patienten.

Acht Präfekturen, darunter Tokyo, Kanagawa und Osaka, befinden sich seit Samstag auf Stufe 4 bei der wöchentlichen Zahl der Infektionen pro 100.000 Menschen.

In Tokyo ist die Zahl der Infektionen seit Anfang Januar fast täglich im vierstelligen Bereich gestiegen, in den letzten Tagen ist die Zahl jedoch gesunken. Die japanische Hauptstadt meldete am Samstag 769 neue Infektionen und 19 Todesfälle, was die kumulative Gesamtzahl auf 99.208 Fälle und 883 Todesfälle brachte.

Der landesweite Wert der täglichen Neuinfektionen lag am Samstag bei über 3.300, mit etwa 90 Todesfällen. Die Zahl der schweren Infektionsverläufe sank um 40 auf 974.

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