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2G-Regeln

Japan wird seine Corona-Maßnahmen ab November lockern

Kyodo: Die japanische Regierung will die Corona-Maßnahmen ab November lockern, vorausgesetzt, dass der größte Teil der Bevölkerung bis dahin geimpft ist.

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Die Lockerungen werden Reisen, Großveranstaltungen und den Ausschank von Alkohol in Restaurants und Bars betreffen.

Lockerung der Corona-Maßnahmen bei genügend geimpften Menschen

Japan hat aktuell mit einer hohen Zahl von Corona-Infektionen zu kämpfen, da sich die Delta-Variante weiter ausbreitet. Daher ist es auch geplant, den Ausnahmezustand, der über einige Präfekturen verhängt wurde, noch einmal zu verlängern, insbesondere dort, wo die Krankenhäuser weiterhin unter Druck stehen.

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Allerdings ist die Regierung auch der Meinung, dass das Risiko einer erneuten Ausbreitung des Coronavirus gering sei, wenn die Menschen entweder geimpft sind oder nachweisen können, dass sie sich nicht infiziert haben. Dies würde eine Lockerung der Corona-Maßnahmen rechtfertigen.

Aktuell sind die Menschen dazu aufgefordert, nicht über die Präfekturgrenzen hinaus zu reisen, dies soll mit den Lockerungen wieder möglich sein. Auch die derzeitige Obergrenze von 5.000 Zuschauern bei Veranstaltungen soll fallen.

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Restaurants, die angemessene Corona-Maßnahmen ergriffen haben, sollten dann auch wieder Alkohol ausschenken können und es dürften wieder mehr als vier Menschen zusammen essen.

Ausnahmezustand wird für einige Präfekturen verlängert

Die Lockerungen sollen noch diese Woche beschlossen werden, genauso wie die Verlängerung des Ausnahmezustands.

Das Expertengremium der japanischen Regierung erklärte am Mittwoch, dass der Ausnahmezustand nur dann aufgehoben werden sollte, wenn die Bettenbelegung in den Krankenhäusern unter 50 Prozent fiele und die Zahl der Patienten mit mittelschweren bis schweren Symptomen rückläufig wäre.

Laut Regierungsangaben werden Tokyo, Chiba, Saitama und Kanagawa weiterhin unter der Maßnahme stehen. Auch der Gouverneur von Osaka geht von einer Verlängerung für seine Präfektur aus. Die Verlängerung könnte bis zu vier Wochen betragen.

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In anderen Präfekturen wird die Maßnahme voraussichtlich auf den „Quasi-Ausnahmezustand“ heruntergestuft werden und den Präfekturen soll es erlaubt sein, Corona-Maßnahmen nur auf bestimmte Gebiete innerhalb der Präfektur zu begrenzen.

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