Stats

Anzeige
Home News Gesundheit & Wissenschaft Japans Corona-App funktioniert seit 4 Monaten nicht mehr

Kontaktverfolgung seit September ausgefallen

Japans Corona-App funktioniert seit 4 Monaten nicht mehr

Die sogenannten Corona-Apps sollen in vielen Ländern dabei helfen, die Kontaktverfolgung zu vereinfachen und Benutzer warnen, wenn sie Kontakt mit einem infizierten Menschen hatten.

Auch Japan hat mit COCOA so eine App, die allerdings seit dem 28. September nicht mehr funktioniert.

Corona-App ohne Kontaktverfolgung für Android-Nutzer

Laut des Gesundheitsministeriums sendet die Corona-App keine Informationen über Kontakte mit infizierten Menschen an die Nutzer, die Android benutzen.

Ungefähr 30 Prozent aller Nutzer der App nutzen allerdings Android und laut des Ministeriums für Gesundheit Arbeit und Soziales soll das Problem erst Mitte Februar gelöst sein.

Mehr zum Thema:  So gut wie keine Infizierte benutzen Japans Corona-App

COCOA arbeitet ähnlich wie die deutsche Corona-Warn-App, wenn ein Nutzer positiv getestet wurde, kann er dies in der App angeben und Nutzer, die in den letzten 14 Tagen mindestens 15 Minuten in einem Abstand von bis zu 1 Meter im Kontakt mit der infizierten Person war, bekommen eine Benachrichtigung.

Die japanische App ist allerdings nicht sehr beliebt, denn die Downloads belaufen sich aktuell auf 9,7 Millionen.

Es ist auch nicht das erste Problem mit der Corona-App, direkt nach dem Start konnte man eine beliebige Nummer als Referenznummer für einen Test eingeben, danach akzeptierte die App gar keine Nummern mehr.

Datenschutzbedenken und eine Menge Fake-News

Außerdem gibt es in Japan zahlreiche Datenschutzbedenken, die viele davon abhalten, die App zu installieren.

Zahlreiche Länder haben Contact-Tracking-Apps eingeführt, darunter Australien, Malaysia, Großbritannien, Indien, Deutschland und Italien. In jedem dieser Länder gibt es Widerstand gegen die App.

In Deutschland machen insbesondere Verschwörungstheoretiker wie Attila Hildmann und die Partei AfD Stimmung gegen die Corona-App mit Aussagen, die allerdings nicht belegt werden können.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren