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Dritte Impfung kommt im nächsten Jahr

Japans Gesundheitsminister appelliert an die Bevölkerung

JIJI: Japans Gesundheitsminister Norihisa Tamura forderte die Menschen im Land am Sonntag auf, jegliche Aktivitäten zu vermeiden, bei denen ein hohes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus bestünde.

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Tamura sprach in einer TV-Sendung darüber, dass sich die Delta-Variante immer schneller ausbreite.

Gesundheitsminister sieht Lösung in der Impfkampagne

„Der mutierte Stamm ist so ansteckend, dass wir die Zahl der Infektionen nur reduzieren können, wenn wir risikoreiche Aktivitäten mehr denn je unterlassen“, so der Gesundheitsminister. Er versprach außerdem, das medizinische Personal vor Ort so gut wie möglich zu unterstützen, da die Zahl der Neuinfektionen weiter steigen wird.

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Tamura wies auch auf die Fortschritte in Japans Impfkampagne hin, die zuletzt ins Stocken geraten war.

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„Wenn die Impfung von Menschen in den 40er- und 50er-Jahren deutliche Fortschritte macht, wird das Risiko, das die COVID-19-Symptome schwerwiegend werden, sinken“, so der Gesundheitsminister und wies darauf hin, dass die Regierung ihre Beschränkungen schrittweise lockern könne, sobald dies erreicht sei.

Die Zahl der neuen Coronavirus-Fälle belief sich am Samstag in Japan landesweit auf 12.341 und erreichte damit den vierten Tag in Folge einen neuen Rekordwert.

Japan wird dritte Impfung einführen

Am Samstag erklärte Taro Kono, der für die Impfkampagne zuständige Minister, dass die Verabreichung von Auffrischungsimpfungen voraussichtlich im nächsten Jahr beginnen werden würde.

Für die Auffrischungsimpfungen würden dann die COVID-19-Impfstoffe von Biontech und Moderna Inc. verwendet, sagte Kono in einer Internetsendung und fügte hinzu, dass er sich bemühen werde, eine ausreichende Menge an Dosen zu beschaffen.

Kono sagte auch, dass es schwierig sei, die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante allein mit Impfstoffen zu verhindern, und rief die Menschen dazu auf, grundlegende Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus zu ergreifen wie z.B. das Tragen eines Mundschutzes und häufiges Händewaschen.

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