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Alkoholausschank und Reisen sollen wieder erlaubt werden

Japans Regierung plant die Einführung der 2G-Regel

Japans Regierung hat einen Entwurf für Pläne vorgelegt, der die Einführung der 2G-Regel vorsieht, um die Corona-Maßnahmen ab Oktober zu lockern.

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Die Lockerungen werden sich am Fortschritt der Impfkampagne orientieren und soll im Oktober in Kraft treten.

2G-Regel lässt Reisen wieder zu

Der Entwurf sieht vor, dass Restaurants wieder Alkohol ausschenken dürfen, wenn sie Maßnahmen gegen eine Infektion mit dem Coronavirus ergreifen, auch wenn sie sich in einer Präfektur befinden, die unter Ausnahmezustand steht, wahrscheinlich um 2 Wochen verlängert wird. Außerdem lässt die 2G-Regel das landesweite Reisen für Menschen, die geimpft oder getestet sind, wieder zu.

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Die Pläne für eine langsame Lockerung der Maßnahmen in der nächsten Woche offiziell vorgestellt werden, allerdings wird erwartet, dass es zu Kritik kommen wird, da Gesundheitsexperten sich einig sind, dass übereilte Lockerungen weitere Infektionen auslösen werden.

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Im Juni forderte der japanische Unternehmensverband Keidanren Lockerungen der Beschränkungen für geimpfte Personen. Der von Shigeru Omi geleitete Unterausschuss für Coronavirus-Gegenmaßnahmen der Regierung wird seine Empfehlung bereits am 3. September ausarbeiten und auf der Grundlage dieser Empfehlung einen genauen Fahrplan für die Lockerungen der Corona-Maßnahmen bekannt geben.

In den nun bekannt gewordenen groben Entwurf heißt es: „Während die Einführung der Impfung voranschreitet, kann die Ausbreitung von Infektionen bis zu einem gewissen Grad kontrolliert werden, vorausgesetzt, dass grundlegende Maßnahmen zur Infektionsprävention durchgeführt werden.“

Weiter heißt es, dass die Infektionskontrolle mit den Bemühungen um eine Wiederbelebung der sozioökonomischen Aktivitäten vereinbar sein könnte. Ausgehend von dieser Prämisse plant die japanische Regierung, die Beschränkungen um Oktober oder November herum zu lockern, wenn die meisten Menschen, die sich impfen lassen wollen, geimpft sind.

„Go To Travel“-Kampagne soll wieder starten

Um zu kontrollieren, wer geimpft ist und wer nicht, soll der Impfausweis größte Gewichtung bekommen, außerdem werden PCR-Testes Pflicht für alle Menschen, die nicht geimpft sind.

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Der Fahrplan enthält gelockerte Beschränkungen für Gebiete, die sich im Ausnahmezustand oder in einem Quasi-Ausnahmezustand befinden.

Gaststätten, die Maßnahmen zur Infektionsbekämpfung ergreifen, dürfen Alkohol ausschenken und die Beschränkungen für ihre Öffnungszeiten werden gelockert. Die Obergrenzen für die Anzahl der Personen, die gemeinsam essen dürfen, werden gelockert oder ganz aufgehoben, wenn sie geimpft oder negativ auf das Coronavirus getestet wurden. Die Kapazitätsbeschränkungen für Großveranstaltungen werden gelockert, wenn Maßnahmen zur Bekämpfung der Infektion ergriffen werden.

Daneben ist es auch geplant, die „Go To Travel“-Kampagne wieder zu aktivieren, um den Inlandstourismus zu fördern.

Ob und wann das Einreiseverbot für ausländische Touristen aufgehoben wird, wird in dem veröffentlichem Entwurf nicht erwähnt.

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