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Menschen im Gesundheitswesen zuerst

Japans Regierung stellt Impfplan vor

Viele Länder haben bereits mit einem Impfplan festgelegt, in welcher Reihenfolge die Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden sollen, darunter auch Deutschland. Nun folgte auch die japanische Regierung.

Ein eigens dafür eingerichteter Unterausschuss stellte den Plan vor, der besagt, dass Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten oder auf andere Art mit infizierten Menschen zu tun haben, zuerst geimpft werden sollen.

Impfplan soll Ende Januar verabschiedet werden

Danach sollen Menschen ab 65 Jahre, die als besonders infektionsgefährdet gelten, geimpft werden, heißt es im Impfplan. Auch Menschen mit einer Vorerkrankung wie chronische Atemwegserkrankungen, Herzerkrankungen, Nierenerkrankungen, Krebs sowie Menschen mit einem Body-Mass-Index von mindestens 30, die regelmäßig in Krankenhäusern behandelt werden oder in diese eingewiesen wurden, sollen schnell geimpft werden.

Mehr zum Thema:  In Japan hergestellter Coronavirus-Impfstoff erst 2022 erhältlich

Der Impfplan soll Ende Januar verabschiedet werden.

Der US-amerikanische Pharmakonzern Pfizer Inc. beantragte am 18. Dezember beim japanischen Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales die Zulassung des von ihm und Biontech entwickelten Impfstoffs.

Das Gesundheitsministerium will bis Februar 2021 entscheiden, ob es den Impfstoff zulassen wird. In Anbetracht dieser Entwicklungen hat das Unterkomitee den Präfekturbehörden  landesweit einen Zeitplan für die Durchführung von Impfungen vorgelegt.

Erste Corona-Impfungen Ende Februar

Gemäß dem Zeitplan wird ein System für vorrangige Impfungen sichergestellt, das im März nächsten Jahres für die oberste Prioritätsgruppe von etwa 3 Millionen Menschen beginnt, darunter Angehörige des Gesundheitswesens, Rettungskräfte und Mitarbeiter öffentlicher Gesundheitszentren, die häufig mit Infizierten in Kontakt kommen.

Zuvor werden Vorbereitungen getroffen, damit etwa 10.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesens zwischen Ende Februar und Anfang März vorab geimpft werden können, um zu untersuchen, ob sich der Gesundheitszustand nach den Impfungen verändert.

Es wird eine Struktur eingerichtet, die es ermöglicht, ältere Menschen ab 65 Jahren, deren Zahl auf etwa 30 bis 40 Millionen Menschen geschätzt wird, zwischen Ende März und Anfang April vorrangig zu impfen. Die Impfungen für Personen mit Grunderkrankungen werden im oder nach dem April durchgeführt, während der Fortschritt der Impfungen für ältere Menschen überprüft wird.

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