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HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftKeine PCR-Tests mehr für junge Menschen in Japan

Diagnose nur noch anhand der Symptome

Keine PCR-Tests mehr für junge Menschen in Japan

Mehrere Gesundheitsexperten des Expertenrats der japanischen Regierung haben vorgeschlagen, auf PCR-Tests bei jungen Menschen im Land zu verzichten, wenn sich die Omikron-Variante weiter ausbreitet.

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Stattdessen sollten sie ausschließlich anhand ihrer Symptome diagnostiziert werden, um zu verhindern, dass das Gesundheitssystem und die Testkapazität überlastet wird. Im Vorschlag fehlen allerdings Einstufungskriterien, nach denen Ärzte die Symptome beurteilen sollen.

Junge Menschen benötigen oft keine stationäre Behandlung

Da viele junge Menschen ohne Vorerkrankung bei einer Infektion mit Omikron nur leichte Symptome entwickeln, benötigen die meisten davon keine stationäre Behandlung in einem Krankenhaus.

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Derzeit ist es so, dass Menschen, die sich unwohl fühlen, einen PCR-Test in Japan machen müssen oder einen Arzt konsolidieren sollen. Eine Coronainfektion wird immer erst bestätigt, wenn ein Arzt die Ergebnisse eines Tests gesehen hat.

Da Omikron weitaus ansteckender ist als Delta, rechnen die Gesundheitsexperten damit, dass die Testkapazitäten in Japan schnell erschöpft sein werden. Ebenso gibt es Befürchtungen, dass das Gesundheitssystem erneut an seine Grenzen stößt.

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Die Sorge ist daher groß, dass ältere Menschen, die ein höheres Risiko haben, schwere Symptome zu entwickeln, nicht mehr medizinisch versorgt werden können. Auch die allgemeine medizinische Behandlung könnte beeinträchtigt werden.

Allerdings rechnet Gesundheitsminister Shigeyuki Goto damit, dass eine Umsetzung des Vorschlags einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Immer mehr Kinder infizieren sich

Die Zahl der Infektionen bei jungen Menschen nimmt in Japan deutlich zu, da sie sich vermehrt in Kindergärten und Schulen anstecken.

Tokyos Stadtverwaltung hat erst kürzlich davor gewarnt, dass sich die Omikron-Variante sehr schnell unter Kindern ausbreitet.

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