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HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftLebenserwartung erreicht in Japan neues Rekordniveau

Menschen werden immer älter

Lebenserwartung erreicht in Japan neues Rekordniveau

Die durchschnittliche Lebenserwartung hat in Japan 2020 ein neues Rekordniveau erreicht, allerdings macht sich auch hier die Pandemie bemerkbar.

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Laut Daten des Gesundheitsministeriums stieg die Lebenserwartung bei Männern im Vergleich zum Vorjahr um 0,22 auf 81,84 Jahre und bei den Frauen um 0,30 auf 87,74 Jahre.

Coronavirus senkt Lebenserwartung in Japan

Nach Angaben des Ministeriums wäre die Lebenserwartung bei Männern um 0,03 Jahre und bei Frauen um 0,02 Jahre höher, wenn sich das Coronavirus nicht ausgebreitet hätte.

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„Wir haben gehört, dass die durchschnittliche Lebenserwartung in einigen Ländern gesunken ist, aber bei uns sind die Auswirkungen vergleichsweise gering“, so ein Sprecher des Ministeriums.

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Japanische Frauen haben die höchste Lebenserwartung der Welt, während japanische Männer nach der Schweiz an zweiter Stelle liegen.

Die durchschnittliche Lebenserwartung ist die Zahl der Jahre, die ein in einem bestimmten Jahr geborenes Kind leben wird, wobei davon ausgegangen wird, dass die Sterberate für jeden Jahrgang unverändert bleibt.

Todesursache Nummer 1: Krebs

In Japan lag der Anteil der im Jahr 2020 Geborenen, die voraussichtlich 75 Jahre alt werden, bei 76,1 Prozent hinsichtlich der Männer und 88,4 Prozent hinsichtlich der Frauen. Der Anteil derjenigen, die voraussichtlich 90 Jahre alt werden, lag bei 28,4 Prozent im Hinblick auf die Männer und bei 52,5 Prozent im Hinblick auf die Frauen.

Das Ministerium teilte außerdem mit, dass 11,1 Prozent der Männer und 28,3 Prozent der Frauen voraussichtlich 95 Jahre alt werden.

Bei der Analyse der möglichen Todesursachen im Jahr 2020 stand Krebs bei beiden Geschlechtern (bei 28,24 Prozent der Männer und bei 20,14 Prozent der Frauen) an erster Stelle. In einem Szenario, das davon ausgeht, dass niemand an Krebs stirbt, könnte die durchschnittliche Lebensspanne um 3,57 Jahre für Männer und 2,87 Jahre für Frauen verlängert werden, so das Ministerium.

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