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Zum ersten Mal seit 2011

Lebenserwartung in Japan zum ersten Mal gesunken

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Japan ist 2021 zum ersten Mal seit 10 Jahren gesunken.

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Laut Daten des Gesundheitsministeriums sank die Erwartung bei Frauen auf 87,57 Jahren, 0,14 weniger als 2019, und bei Männern auf 81,47 Jahre, 0,09 weniger.

Lebenserwartung in Japan sank zuletzt 2011

Der letzte Rückgang der Lebenserwartung war 2011 in Japan zu verzeichnen, und zwar aufgrund des schweren Erdbebens, des Tsunamis und der Kernschmelze in Fukushima Daiichi.

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Ein Sprecher des Ministeriums sagte, dass die Pandemie erheblichen Einfluss auf die durchschnittliche Lebenserwartung hatte. Insbesondere bei Männern ist das Coronavirus der Hauptgrund für den Rückgang.

Trotz des Rückgangs bleibt Japan nach Angaben des Ministeriums die Nummer eins bei der Lebenserwartung von Frauen, gefolgt von Südkorea mit 86,5 Jahren und Singapur mit 85,9 Jahren.

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Bei den Männern liegt Japan auf dem dritten Platz der Rangliste, angeführt von der Schweiz, deren Männer eine durchschnittliche Lebenserwartung von 81,6 Jahren haben, und Norwegen mit 81,59 Jahren.

Die durchschnittliche Lebenserwartung ist die Zeit, die ein Mensch bei seiner Geburt voraussichtlich leben wird, wenn man davon ausgeht, dass sich die Sterblichkeitsrate in einem Jahr nicht ändert.

Mehrheit der Frauen wird über 75 Jahre alt

Nach Schätzungen des Ministeriums werden 88,3 Prozent der im letzten Jahr geborenen japanischen Frauen 75 Jahre oder älter werden, während der entsprechende Prozentsatz bei den Männern 76,0 Prozent beträgt.

Japanische Frauen hatten im Jahr 2020 die längste durchschnittliche Lebenserwartung, während Männer die zweitlängste durchschnittliche Lebenserwartung hatten; beide erreichten Rekordwerte.

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