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Regierung um offiziellen Ausnahmezustand gebeten

Okinawa ruf Notstand aus

Die japanische Präfektur Okinawa hat wegen des Coronavirus den Notstand ausgerufen und plant die japanische Regierung nun darum zu bitten den Ausnahmezustand zu verhängen.

Der Gouverneur Denny Tamaki bat die Bevölkerung nur noch aus dringenden Gründen das Haus zu verlassen und Restaurants und Bars sollen ab dem 22. Januar um 20 Uhr schließen. Zudem sollen die Baseballteams, die im Frühjahr in der Präfektur ihr Frühjahrstraningslager abhalten, ohne Zuschauer spielen.

Gesundheitssystem in Okinawa am Rande des Zusammenbruchs

Unternehmen, die ihre Öffnungszeiten verkürzen sollen 40.000 Yen pro Tag als Ausgleichszahlung bekommen. Sollte die japanische Regierung den Ausnahmezustand verhängen, wird die Summe auf 60.000 erhöht.

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„Wir sind am Rande des Zusammenbruchs des medizinischen Systems. Wir brauchen Ihre Mitarbeit, um die explosionsartige Ausbreitung der Infektionen so schnell wie möglich zu stoppen“, so Tamaki auf der Webseite der Präfektur.

Deutlicher Anstieg der Infektionen seit 16. Januar

Für Okinawa ist es das dritte Mal, dass sie wegen des Coronavirus einen eigenen Notstand ausruft.

Seit dem 16. Januar verzeichnet die Präfektur einen deutlichen Anstieg der Infektionen, zuletzt wurden am 19. Januar 113 Infektionen gemeldet. Derzeit werden 301 Menschen mit schweren Symptomen in Krankenhäusern in Okinawa behandelt. Insgesamt stehen in der Präfektur 340 Betten für Menschen mit schweren Symptomen zur Verfügung.

Der Ausnahmezustand wurde in Japan aktuell für 11 Präfekturen verhängt, Gesundheitsexperten fordern allerdings, dass er auf das ganze Land ausgeweitet und verschärft wird.

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