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HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftOkinawa ruft Notstand für die Gesundheitsversorgung aus

Menschen sollen sich wieder einschränken

Okinawa ruft Notstand für die Gesundheitsversorgung aus

Der Gouverneur der japanischen Präfektur Osaka, Denny Tamaki, hat auf einer Pressekonferenz den Notstand für die medizinische Versorgung in der Region ausgerufen.

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Die Präfektur verzeichnet eine Rekordzahl an neuen Coronainfektionen und die Krankenhausbetten, die für diese Menschen reserviert sind, sind mittlerweile erschöpft.

Okinawa beschränkt wieder das öffentliche Leben

„Diese Maßnahmen sollen den plötzlichen Anstieg neuer Coronainfektionen eindämmen und das Leben und die Lebensgrundlage der Einwohner Okinawas schützen“, so Tamaki auf einer Pressekonferenz. „Ich bitte um die Mitarbeit aller, damit wir gemeinsam die größte Krise, mit der wir konfrontiert sind, bewältigen können.“

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Die von Okinawas Gouverneur angekündigten Maßnahmen betreffen allerdings nicht nur die medizinische Versorgung, sondern auch Bars und Restaurants.

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Er rief die Bewohner Okinawas mit leichten Symptomen und diejenigen, die sich untersuchen lassen wollen, dazu auf, keine ambulanten Notfalleinrichtungen aufzusuchen.

Darüber hinaus wurden die Einwohner der Präfektur dazu angehalten, auf unnötige Ausflüge zu verzichten, mit nicht mehr als vier Personen Essen zu gehen und Restaurantbesuche auf weniger als zwei Stunden zu beschränken. Außerdem prüft die Präfektur, ob der Alkoholausschank erneut eingeschränkt werden soll.

Tamaki wies darauf hin, dass in Abhängigkeit von der künftigen Entwicklung der Infektionszahlen noch strengere Beschränkungen für die Aktivitäten der Einwohner Okinawas gefordert werden könnten.

Medizinisches Personal fehlt

Neben einer großen Zahl neuer Coronainfektionen, die das Gesundheitssystem in Okinawa belasten, fehlt auch immer mehr Personal in den Krankenhäusern.

Einige medizinische Einrichtungen gaben unterdessen bekannt, dass sie wegen des Mangels an Personal keine Patienten mit leichten Symptomen mehr aufnehmen.

Die Aussetzung der Notfallversorgung wird vom 21. Juli bis zum 31. August dauern, die ambulante Versorgung wird zwischen dem 25. Juli und dem 31. August ausgesetzt.

Das Gesundheitssystem der Präfektur stand bereits mehrmals kurz vor dem Zusammenbruch, als die Infektionszahlen während der sechsten Welle nach oben schossen.

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