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Zweitimpfung wird priorisiert

Osaka kämpft mit Lieferengpässen beim Corona-Impfstoff

Osaka schränkt die Impfkampagne wegen Lieferengpässen beim Impfstoff von Biontech ein und stoppt alle Erstimpfungen.

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Laut Bürgermeister Ichiro Matsui betrifft dies auch Menschen, die sich für die Erstimpfung bereits angemeldet haben.

Keine Termine mehr für Impfungen

Von den Lieferengpässen in Osaka betroffen sind die Impfungen, die von Hausärzten durchgeführt werden und Gruppenimpfungen, die in jeder Einrichtung in den Bezirken stattfinden.

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Osaka plant zusätzlich, keine neuen Reservierungen mehr anzunehmen. Pläne, wann die Impfkampagne in der Stadt weiterlaufen kann, gibt es noch nicht. Laut Matsui muss darauf gewartet werden, dass die japanische Regierung einen Plan für die Versorgung mit Impfstoffen vorlegt, aus denen ersichtlich ist, dass genügen Dosen zur Verfügung stehen.

Zweitimpfung wird priorisiert

Bei dem Impfstoff von Biontech sind zwei Impfungen notwendig, die zweite muss ungefähr drei Wochen nach der ersten verabreicht werden. Daher wird die Stadtverwaltung keine weiteren Erstimpfungen mehr vornehmen, um die Zweitimpfung gewährleisten zu können.

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Auf einer Pressekonferenz am 1. Juli sagte Bürgermeister Matsui: „Da es in Japan keine Impfstoffe gibt, könnte das Unerwartete passieren. Obwohl es bedauerlich ist, möchte ich um Ihr Verständnis bitten.“

Japan hat zunehmend mit Problemen bei seiner Impfkampagne zu kämpfen, bereits das Programm „Impfen am Arbeitsplatz“ wurde eingestellt, weil es zu wenig Dosen des Impfstoffs von Moderna gibt.

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