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Angst vor einer vierten Welle

Osaka und Tokyo melden weiter steigende Infektionszahlen

In vielen Teilen Japans werden steigende Infektionszahlen gemeldet. In Osaka, die aktuell am stärksten betroffene Präfektur, wurde ein neuer Höchststand gemeldet und in Tokyo stieg die Zahl auf die höchste Zahl seit Ende des Ausnahmezustands im März.

Die steigenden Zahlen sorgen für immer mehr Bedenken, dass das Land kurz vor den Olympischen Spielen eine vierte Infektionswelle erleben wird.

Infektionszahlen erreichen wieder Höchststände

Osaka meldete am Samstag mit 918 Neuinfektionen, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Japans Hauptstadt Tokyo meldete 570 Infektionen und damit die höchste Zahl seit Ende des Ausnahmezustands im vergangenen Monat.

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Die japanische Regierung hatte vergangene Woche Osaka und zwei weitere Präfekturen unter einen „Quasi-Ausnahmezustand“ gestellt, damit die Präfekturen ihre Corona-Maßnahmen rechtlich durchsetzen können.

Am Freitag kündigte die japanische Regierung an, dass die Maßnahme ab Montag für Tokyo, Kyoto und Okinawa gelten wird.

Die Präfekturen haben bereits angekündigt, dass Restaurants und Bars wieder um 20 Uhr schließen sollen und die Menschen sollen nur Reisen und Ausflüge unternehmen, wenn es unbedingt notwendig ist.

Ausnahmezustand soll auf jeden Fall vermieden werden

Die Zuschauerzahl bei Großveranstaltungen wird während des „Quasi-Ausnahmezustands“ auf 5.000 Menschen begrenzt.

Mit dieser Maßnahme will die japanische Regierung einen Ausnahmezustand unter allen Umständen vermeiden, da sie befürchtet, dass ein weiterer Notstand der Wirtschaft noch mehr Schaden zufügen würde.

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