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Auch Kyoto und Hyogo könnten folgen

Osaka und Tokyo wollen in den richtigen Ausnahmezustand

Da trotz „Quasi-Ausnahmezustand“ die Infektionszahlen in Osaka und Tokyo weiter steigen, haben die Gouverneure der beiden Präfekturen angekündigt, die japanische Regierung in dieser Woche zu bitten, den richtigen Ausnahmezustand zu verhängen.

Der „normale“ Ausnahmezustand verschärft die Corona-Regeln allerdings nur minimal, daher will Osakas Gouverneur auch beantragen, das schärfere Regeln, wie das Schließen von Geschäften, ermöglicht werden.

Osaka befindet sich in einer kritischen Situation

Gegenüber Reportern sagte der Gouverneur Hirofumi Yoshimura: „Die schwierige Situation in Bezug auf die Infektionen und die Verfügbarkeit von medizinischer Versorgung hält an. Wir befinden uns in einer kritischen Situation.“

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Laut Yoshimura könnte der Antrag bei der japanischen Regierung zusammen mit Kyoto und Hyogo abgegeben werden, wo die Zahl der Infektionen ebenfalls steigt.

Osaka meldete am Sonntag 1.220 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, so viel, wie an keinem anderen Tag der Pandemie. Seit dem 5. April steht die Präfektur unter dem „Quasi-Ausnahmezustand“, was allerdings nicht dazu geführt, dass sich das Virus nicht weiter ausbreitet.

Auch Tokyo will Ausnahmezustand beantragen

Die Maßnahme bedeutet, dass Gouverneure in bestimmten Bereichen einer Präfektur verschärfte Corona-Maßnahmen bestimmen können. Darunter, dass Restaurants und Bars früher schließen müssen und sie können die Maßnahmen rechtlich durchsetzten.

Tokyos Gouverneurin will noch in dieser Woche beantragen, dass Japans Hauptstadt erneut unter dem richtigen Ausnahmezustand gestellt wird, da die Infektion sich auch dort weiter ausbreitet.

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