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Infektionswelle sorgt für immer mehr Probleme

Patient in Japan musste 35 Stunden auf einen Krankenhausplatz warten

Die steigende Zahl der Coronainfektionen führt in Japan dazu, dass immer mehr Patienten Probleme haben, ein Krankenhaus zu finden, das sie behandelt.

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Nach Angaben der Feuerwehr von Tokyo musste nun ein Patient 35 Stunden und 47 Minuten warten, bis er in ein Krankenhaus eingeliefert werden konnte.

35 Stunden übertrafen alten Rekord bei weitem

Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, dass der jüngste Fall damit den Rekord von 23 Stunden und 35 Minuten übertraf, der im vergangenen Sommer während der fünften Infektionswelle verzeichnet wurde.

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Bei dem Patienten handelte es sich um einen Mann in den 70ern, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der Mann musste in ein Krankenhaus gebracht werden, das sich sowohl um die Infektion als auch um eine Fußverletzung kümmern konnte.

Die Zahl der Patienten, die wegen einer Coronainfektion ins Krankenhaus eingeliefert wurden, ist in Tokyo seit Anfang Juli, als sich die siebte Infektionswelle in Japan auszubreiten begann, sprunghaft angestiegen.

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Zwischen dem 27. Juni und dem 3. Juli lag die Zahl bei 131, doch zwischen dem 1. und 7. August versechsfachte sie sich auf 780.

Menschen müssen immer länger auf einen Krankenhausplatz warten

Von diesen Patienten mussten 88 Personen fünf Stunden oder länger warten, bevor sie in ein Krankenhaus gebracht wurden, und in 100 Fällen dauerte es mindestens drei Stunden.

Bei 494 Patienten betrug die Wartezeit mindestens eine Stunde, aber nicht mehr als drei Stunden, und in 98 Fällen war sie kürzer als eine Stunde.

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