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Pandemie-Warnung soll angehoben werden

Sapporo bittet Einwohner nicht mehr unnötig aus dem Haus zu gehen

Die Präfekturverwaltung von Hokkaido und der Bürgermeister von Sapporo haben die Einwohner der Stadt aufgefordert, nicht mehr unnötig aus dem Haus zu gehen.

Die Maßnahme wurde auf einer Dringlichkeitssitzung beschlossen, da die Infektionszahlen in der Präfekturhauptstadt weiter stark ansteigen.

Sapporo wird Pandemie-Warnung anheben

Hokkaido hatte zuletzt einen Anstieg der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet und seine Corona-Warnung auf die dritte Stufe angehoben.

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Mittlerweile wird erwartet, dass Sapporo seine Pandemie-Warnung auf die vierte Stufe anheben wird, um medizinische Einrichtungen zu entlasten. Zudem ermöglicht die Anhebung auch, dass die Behörden die Betriebskapazitäten von Unternehmen fordern können, die es versäumt haben, Maßnahmen gegen eine Infektion umzusetzen.

Die Präfekturverwaltung forderte zunächst Esslokale und Vergnügungsbetriebe im Susukino-Nachtviertel von Sapporo auf, zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr geschlossen zu haben und versprach gleichzeitig 200.000 Yen  für jeden Betrieb, der der Aufforderung nachkommt.

Mit der neuen Maßnahme sollen nun aber alle Vergnügungsbetriebe in der Stadt gebeten werden zu schließen.

Keine schnelle Entspannung der Situation

Aichi-Gouverneur Hideaki Omura sagte am Montag, dass auch die Präfektur die Coronavirus-Warnung erhöhen wolle, nachdem sie sechs Tage lang bis Sonntag täglich über 100 Infektionen zu verzeichnen hatte. Zudem sagte Omura, dass man keine schnelle Entspannung der Situation erwartet.

Insgesamt wurden in ganz Japan an drei aufeinanderfolgenden Tagen bis Samstag täglich immer mehr Neuinfektionen gemeldet, da in Tokyo, Osaka und anderen Großstädten weiterhin hohe Infektionszahlen verzeichnet wurden.

Japans landesweite kumulative Gesamtzahl beläuft sich auf mehr als 119.300 Fälle, die Zahl der Todesopfer stieg mittlerweile auf über 1.900.

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