Anzeige
HomeNewsGesundheit & WissenschaftSuga verspricht erneut Impfstoff für Japan zu sichern

Impfstoff soll in der ersten Hälfte 2021 für alle zur Verfügung stehen

Suga verspricht erneut Impfstoff für Japan zu sichern

Japans Premierminister Yoshihide Suga wiederholte am Dienstag sein Versprechen, genügend COVID-19-Impfstoffe für Japans gesamte Bevölkerung bis zur ersten Hälfte des nächsten Jahres zu sichern, nachdem das deutsche Unternehmen Biontech zusammen mit dem US-Unternehmen Pfizer eine beschleunigte Zulassung für einen Impfstoff beantragen wollen, der mehr als 90 Prozent Wirksamkeit aufweist.

„Wir werden weiterhin mit Firmen sowohl in Japan als auch im Ausland verhandeln, um sicherzustellen, dass Japan genügend Dosen kaufen kann“, sagte Suga während einer Sitzung des Repräsentantenhauses.

Wirksamkeit des Impfstoffs wurde mit 43.000 Probanden belegt

Pfizer Inc. sagte, dass die Wirksamkeit seines Impfstoffs, der mit dem deutschen Partner Biontech SE entwickelt wurde, in einer klinischen Studie der späten Phase mit mehr als 43.000 Teilnehmern bewiesen wurde.

LESEN SIE AUCH:  Japan meldet erneut steigende Infektionszahlen

Japan hat Vereinbarungen getroffen, jeweils 120 Millionen Dosen eines erfolgreich entwickelten Impfstoffs von Pfizer und der britischen AstraZeneca Plc. sowie weitere 50 Millionen Dosen von der US-amerikanischen Biotechnologiefirma Moderna Inc. zu erhalten – genug für die Bevölkerung des Landes, um die erforderlichen zwei Dosen einzunehmen.

Suga verspricht keine Impfpflicht

Suga sagte, Japan werde sein Zulassungsverfahren für jeden Impfstoff auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und mit Priorität auf Sicherheit und Wirksamkeit durchführen.

Das japanische Parlament begann am Dienstag mit den Beratungen über ein Gesetz, das die Verteilung eines Impfstoffs erleichtern soll, wobei vorgesehen ist, dass die japanische Regierung alle Kosten trägt und die Verantwortung für unvorhergesehene Nebenwirkungen übernimmt.

Die Bevölkerung wird zwar verpflichtet sein, Anstrengungen zu unternehmen, um sich im Rahmen der Gesetzgebung impfen zu lassen, aber es wird keine Pflicht und keine Diskriminierung für die Menschen geben, die sich dafür entscheiden, sich nicht impfen zu lassen, so Suga.

Anzeige
Anzeige

Weitere Themen