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Auch landesweit neuer Höchststand

Tokyo meldet über 4.000 Neuinfektionen

Japans Hauptstadt Tokyo meldete am 31. Juli mit 4.058 Corona-Neuinfektionen einen neuen Tageshöchststand.

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Zum ersten Mal, seit die Pandemie Japan erreichte, überschritt die Zahl der täglichen Infektionen in der Metropole die 4.000er-Marke.

Immer mehr Neuinfektionen pro Tag

Erst vor zwei Tagen meldete Tokyo mit 3.865 einen Rekord. Am 30. Juli wurden 3.300 Neuinfektionen gemeldet.

In der ersten Woche des Juli wurden in der japanischen Hauptstadt durchschnittlich 613,7 Infektionen pro Tag gemeldet. In der zweiten Woche stieg der Tagesdurchschnitt auf 823,3 und kletterte dann weiter auf 1.277,6.

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Seitdem die Pandemie Japan erreicht hat, sind bis zum 30. Juli insgesamt 217.968 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt starben bisher 2.290 an der Infektion.

Auch landesweit steigende Zahlen gemeldet

Landesweit stieg die Zahl der Neuinfektionen auf 10.693 an. Insbesondere Menschen unter 40 Jahren sind betroffen und bei vielen wurde die Delta-Variante des Coronavirus festgestellt.

Als Reaktion auf den explosionsartigen Anstieg der Infektionen hat die japanische Regierung beschlossen, die Präfekturen Saitama, Chiba, Kanagawa und Osaka ab Montag unter Ausnahmezustand zu stellen, der am 31. August enden soll. In Tokyo und Okinawa wird die Maßnahme bis zum Ende des Monats verlängert.

Außerdem wurde in zwei weiteren Präfekturen der „Quasi-Ausnahmezustand“ verhängt.

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