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HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftTokyo meldet wieder über 1.000 Neuinfektionen

Neue Infektionswelle befürchtet

Tokyo meldet wieder über 1.000 Neuinfektionen

Japans Hauptstadt Tokyo hat zum ersten Mal seit dem 13. Mai über 1.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet.

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Die Hauptstadt befindet sich seit Montag im vierten Ausnahmezustand, der allerdings keine nennenswerte Verringerung der Menschenmassen gebracht hat.

Tokyo steht vor neuer Infektionswelle

In Tokyo steigen die Neuinfektionen bereits seit einer geraumen Weile wieder an, eine Woche vor der Eröffnung der Olympischen Spiele sprechen viele Gesundheitsexperten mittlerweile von der nächsten Infektionswelle.

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Trotz des erneuten Ausnahmezustands haben die Menschenmassen in den belebten Stadtteilen der japanischen Hauptstadt kaum abgenommen.

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Laut Daten von Agoop waren die Zahlen an der JR Easts Shinjuku Station zwischen 8 Uhr morgens und 9 Uhr morgens nur um 11,7 Prozent gesunken.

Gewohnt viele Menschen trotz Ausnahmezustand

Im Gegensatz dazu beschränkte sich der Rückgang an den Bahnhöfen Ikebukuro, Shinbashi und Akihabara auf 2,7 bis 3,3 Prozent. Die Ueno Station verzeichnete einen Anstieg von 3,2 Prozent. An den Bahnhöfen Tokyo und Shibuya blieb der Fußgängerverkehr unverändert.

Zwischen 20.00 und 21.00 Uhr am Montag gingen die Besucherzahlen in der Einkaufsstraße Center-gai in der Nähe der Shibuya Station um 5,4 Prozent zurück, im Unterhaltungsviertel Kabukicho in der Nähe der Shinjuku Station um 5,2 Prozent und in der Umgebung der Ginza Station um 4,9 Prozent.

Daten von NTTDocomo, die bereits am Montag veröffentlicht wurden, bestätigen, dass es bei Menschenmassen in Tokyo keine nennenswerte Änderung gibt, seit der Ausnahmezustand in Kraft getreten ist.

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