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HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftTokyo richtet Sauerstoffstation für Corona-Patienten ein

130 Betten stehen zur Verfügung

Tokyo richtet Sauerstoffstation für Corona-Patienten ein

Die Stadtverwaltung von Tokyo will eine Sauerstoffstation einrichten, da es immer mehr Fälle gibt, in denen sich Corona-Patienten zu Hause auf einen Krankenhausplatz warten und mit Sauerstoff versorgt werden müssen.

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Die Station soll bereits ab dem 21. August  im Gebäude des ehemaligen nationalen Kinderzentrums im Stadtteil Shibuya ihren Betrieb aufnehmen, sie soll über einen großen abgetrennten Raum verfügen, in dem 130 Patienten untergebracht werden können. Eine Unterbringung ist allerdings nur für eine kurze Zeit möglich.

Nötiges Personal für die Sauerstoffstation fehlt noch

Maximal zwei Ärzte und 25 Krankenschwestern werden die Patienten in der Sauerstoffstation überwachen, um festzustellen, ob sich ihre Symptome plötzlich verändern.

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Zudem sollen auch Medikamente bereitstehen und die Sauerstoffsättigung im Blut überwacht werden.

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Allerdings fehlt dafür noch das nötige Personal, das nun von der Stadtverwaltung angeworben wird.

Auch die Regierung will Stationen landesweit einrichten

Die japanische Regierung hat angedeutet, dass sie sich für eine „Antikörper-Cocktail-Behandlung“ für Corona-Patienten, die sich nicht im Krankenhaus befinden, einsetzen will, da diese die Entwicklung schwerer Symptome verhindern soll. Die Regierung will auch die Einrichtung von Sauerstoffstationen fördern.

Japans Regierung hatte vor Kurzem beschlossen, dass nur noch Menschen, die an schweren Symptomen einer Corona-Infektion leiden, stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden dürfen.

Dies hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen landesweit zu Hause sind und auf einen Krankenhausplatz warten, allein in Tokyo sind es mehrere hundert Menschen.

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