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Tendenziell weniger Infizierte

Tokyo senkt Coronavirus-Alarm

Die Stadtverwaltung von Tokyo kündigte an, dass sie nächste Woche die Maßnahme beenden wird, den Alkoholausschank nach 22 Uhr zu verbieten, da die Zahl der täglich gemeldeten Infektionen mit dem Coronavirus tendenziell rückläufig ist.

Gleichzeitig soll auch der Coronavirus-Alarm, der derzeit auf der höchsten Stufe steht, herabgestuft werden und den Einwohnern das Reisen wieder leichter ermöglichen.

Mehr Zuschauer bei Veranstaltungen

Auch die japanische Regierung plant, die Obergrenze für die Anzahl der Zuschauer bei Großveranstaltungen von derzeit maximal 5.000 auf 20.000 zu erhöhen, nachdem sich insbesondere Sportverbände für eine Anhebung ausgesprochen haben.

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Nach der derzeitigen Regelung dürfen Veranstaltungsorte Zuschauermengen bis zu 50 Prozent ihrer Kapazität, maximal aber 5.000 Menschen, einlassen. Die Regierung wird am Freitag bei einem Treffen mit einer Gruppe medizinischer Experten über eine Lockerung des Grenzwertes diskutieren.

In Japan wurden am Mittwoch über 500 neue Virusinfektionen registriert, gegenüber 1.300 bis 1.500 Anfang im August.

Die japanische Regierung plante ursprünglich, das Zuschauerlimit am 1. August zu lockern, aber es wurde später bis Ende August und dann bis zum Ende dieses Monats verlängert, da das Land Schwierigkeiten hatte, das Virus einzudämmen.

Corona-Alarm wird nach über 2 Monaten herabgestuft

Auch in Tokyo ist die Zahl der Virusfälle tendenziell rückläufig. Am Donnerstag meldete die Hauptstadt 276 neue Infektionen. Im August lagen die täglichen Zahlen bei 300 bis 500.

Am 15. Juli erhöhte Tokyo seinen Corona-Alarm auf die höchste der vier Stufen, nachdem die Infektionen in der Hauptstadt sprunghaft angestiegen waren.

Die Forderung nach einer Verkürzung der Öffnungszeiten von Alkohol- und Karaoke-Bars sollte ursprünglich Ende August aufgehoben werden, wurde allerdings auf unbestimmte Zeit verlängert, allerdings nur für Geschäfte im Zentrum von Japans Hauptstadt.

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