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Mehr als doppelt so viele wie im Dezember

Tokyo zählt im Januar mittlerweile 40.000 Infektionen mit dem Coronavirus

Japans Hauptstadt Tokyo hat im Januar 40.000 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet und damit doppelt so viele wie im Dezember, der bereits einen neuen Hochstand markierte.

Die Zahl spiegelt den starken Anstieg der Infektionen wider, bevor am 7. Januar der Ausnahmezustand über die Metropole verhängt wurde und die Menschen aufgefordert wurden, nur noch aus dem Haus zu gehen, wenn es nötig ist, sowie Restaurants und Bars, früher zu schließen.

Infektionsrate in Tokyo sinkt langsam

Die Zahlen der Neuinfektionen sinken mittlerweile allerdings, am Sonntag meldete die Stadtverwaltung von Tokyo 633 Neuinfektionen. Damit stieg die Gesamtzahl zwar auf 39.664 an, allerdings sind es deutlich weniger Infektionen als die letzten Tage.

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Trotzdem ist das Gesundheitssystem der Stadt stark überlastet und die Berichte über Menschen, die zu Hause an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, weil sie keinen Platz in einem Krankenhaus bekommen haben, steigen weiter an. Insgesamt warten zurzeit mindestens 15.000 Menschen in Japan auf eine Behandlung in einem Krankenhaus.

Im Dezember wurden insgesamt 19.245 Neuinfektionen mit dem Coronavirus von der Hauptstadt gemeldet.

Seit dem Beginn der Pandemie hat Tokyo mittlerweile über 100.000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert.

Ausnahmezustand wird verlängert

Die japanische Regierung bemüht sich, die Pandemie noch vor den Olympischen Spielen und den Paralympics in Tokyo, die in weniger als sechs Monaten beginnen, unter Kontrolle zu bringen.

Mittlerweile heißt es vonseiten der japanischen Regierung, dass Japans Premierminister Yoshihide Suga den Ausnahmezustand, der derzeit 11 von Japans 47 Präfekturen umfasst und bis zum 7. Februar gilt, um einen Monat verlängern will.

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