Stats

Anzeige
Home News Gesundheit & Wissenschaft Tokyo zählt mittlerweile über 30.000 Infektionen mit dem Coronavirus

Situation weiter sehr angespannt

Tokyo zählt mittlerweile über 30.000 Infektionen mit dem Coronavirus

Die Infektionen mit dem Coronavirus überstiegen in Japans Hauptstadt mittlerweile die 30.000.

Am Donnerstag meldete Tokyo 1.471 Infektionen und bleibt damit die am stärksten betroffene Präfektur in Japan, die jeden Tag einen vierstelligen Anstieg verzeichnet.

Anstieg an Infektionen stellt das medizinische System unter starken Druck

Bei einem Treffen der Stadtverwaltung zur Überwachung und Analyse der Pandemie wurde festgestellt, dass die Zahl der täglichen Infektionen in der Hauptstadt zwar zurückgegangen, aber immer noch hoch ist, sodass weiterhin Wachsamkeit geboten ist.

Mehr zum Thema:  Tokyo schafft es nicht die Menschen dazu zu bewegen zu Hause zu bleiben

Der ungebremste Anstieg der Fälle hat wachsende Bedenken geschürt, dass das medizinische System am Rande des Zusammenbruchs steht, der durch einen Anstieg der Fälle von Menschen, die zu Hause sterben unterstrichen wird.

Die Zahl der Patienten mit schweren Symptomen in Japans Hauptstadt sank auf 159, allerdings kämpfen zurzeit mehr als 6.800 Menschen um einen Krankenhausaufenthalt. Über 9.000 Menschen befinden sich zu Hause in Quarantäne oder übernachten in Hotels. Landesweit wurden am Donnerstag mehr als 5.600 Neuinfektionen gemeldet, darunter 1.014 Menschen mit schweren Symptomen.

Japan setzt große Hoffnung in Impfungen

Um der Überlastung des Gesundheitssystems in Japan zu begegnen, hat der japanische Premierminister angekündigt, weitere 12 Millionen Dosen des Coronavirus-Impfstoffes von Pfizer/Biontech zu kaufen. Die erste Lieferung von mehr als 10.000 Dosen des Pfizer-Impfstoffs soll nach Angaben der Regierung etwa Mitte Februar eintreffen. Der Impfstoff ist der einzige, der bereits vom Gesundheitsministerium geprüft wurde.

Als weitere Gegenmaßnahme stellte Japans Premierminister Tokyo und drei weitere Präfekturen unter den Ausnahmezustand. Die Maßnahme wurde einige Tage später auf 7 weitere Präfekturen ausgeweitet. Im Rahmen des Ausnahmezustands sind die Menschen aufgefordert, sich nicht unnötig ins Freie zu begeben und Restaurants wurden gebeten, ihre Öffnungszeiten zu verkürzen.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren