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HomeNachrichten aus JapanGesundheit & WissenschaftTokyos Nachbarpräfekturen beantragen Ausnahmezustand

Regierung will Antrage schnell prüfen

Tokyos Nachbarpräfekturen beantragen Ausnahmezustand

AS: Die Nachbarpräfekturen von Tokyo, Chiba, Kanagawa und Saitama, haben bei der japanischen Regierung beantragt, dass sie unter den Ausnahmezustand gestellt werden.

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„In Anbetracht der jüngsten Infektionssituation in Chiba, habe ich beschlossen den Antrag zu stellen“, so Gouverneur Toshihito Kumagai.

Nachbarpräfekturen von Tokyo melden täglich steigende Zahlen

In den drei Nachbarpräfekturen von Tokyo gilt im Moment der „Quasi-Ausnahmezustand“. Trotz der Maßnahme steigen die Infektionszahlen allerdings wieder stark an.

Tokyo, das sich bereits im Ausnahmezustand befindet, meldete am Mittwoch das erste Mal seit Beginn der Pandemie über 3.000 Neuinfektionen an einem Tag.

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Die Präfektur Chiba meldete 509  Neuinfektionen, ein Tagesrekord, Saitama meldete 593 und Kanagawa 758 Infektionen.

Außerhalb der Nachbarpräfekturen von Tokyo meldete Osaka 741 Infektionen, Okinawa 354 und Fukuoka 236, jeweils ein Anstieg.

Japans Premierminister Yoshihide Suga traf sich am 27. Juli mit Gesundheitsminister Norihisa Tamura und anderen Kabinettsministern, um Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zu erörtern.

Ein Minister schlug vor, den Ausnahmezustand auf die Präfekturen Chiba, Saitama und Kanagawa sowie auf die Präfektur Osaka auszuweiten.

Suga hält an Olympischen Spielen fest

Obwohl sich das COVID-19-Virus landesweit rasch ausbreitet und auch immer mehr Fälle der hochansteckenden Delta-Variante auftreten, schloss Suga eine Absage der Olympischen Spiele in Tokyo aus.

Auf die Frage von Reportern nach dem Risiko, das größte Sportereignis der Welt während eines Anstiegs der Infektionen fortzusetzen, sagte Suga: „Aufgrund der Telearbeit und der Einschränkungen für Autos nimmt der Fußverkehr ab, sodass wir uns keine Sorgen machen müssen.“

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