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Zahlen steigen immer schneller

Über 5.000 Menschen in Japan durch das Coronavirus gestorben

Die Zahl der Menschen, die in Japan durch oder am Coronavirus gestorben sind, hat am Samstag die 5.000 überschritten.

Das Tempo des Anstiegs der Todesfälle hat seit November rasant zugenommen und hat dazu geführt, dass Japans Premierminister den Ausnahmezustand für 11 Präfekturen verhängt hat.

Seit November mehr als 3.000 Menschen am Coronavirus gestorben

Insgesamt wurden seit November mehr als 3.000 Todesfälle gemeldet, darunter auch immer mehr Menschen, die kein freies Bett in einem Krankenhaus finden und zu Hause an der Infektion sterben.

Bis November meldete Japan geringe Zahlen, im Juli überstiegen die Todesfälle die 1.000, Ende Dezember erreichte die Zahl dann die 3.000.

Mehr zum Thema:  Japans Regierung will mit einer Gesetzänderung Krankenhäuser zwingen mehr Betten für Corona-Patienten zu sichern

Nach Angaben des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales lag die Zahl der Präfekturen, in denen die Anzahl der wöchentlichen Infektionsfälle die Stufe 4, die höchste Stufe auf der Vier-Punkte-Skala der japanischen Regierung, erreicht hat, bei 10, darunter neun Präfekturen, die dem Ausnahmezustand unterliegen, und Okinawa.

Zahl der Menschen mit schweren Symptomen steigt täglich an

Da auch die Zahl der Menschen, die mit schweren Symptomen behandelt werden müssen, fast täglich ein neues Rekordniveau erreicht, warnen Mediziner vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems in Japan. Mittlerweile gibt es immer mehr Berichte über Krankenhäuser, die Menschen nicht mehr behandeln können und sie daher ablehnen.

Daten, die das Ministerium bis Mittwoch zusammengestellt hat, zeigen, dass etwa 4.300 bis dahin bestätigte Todesfälle 1,3 Prozent der Gesamtzahl derjenigen ausmachen, die sich mit dem Virus infiziert haben.

Nach Altersgruppen aufgeschlüsselt, lag die Sterberate bei COVID-19-Patienten im Alter von 80 Jahren und darüber bei 11,5 Prozent, bei Menschen in den 70ern bei 4,3 Prozent.

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